Süßwaren

Kinder-Medien-Studie I: Weniger Taschengeld

Große Wünsche, weniger Geld: Eltern zahlen ihren Kids zum dritten Mail in Folge weniger Taschengeld. Insgesamt verfügen Kinder über in Deutschland trotzdem über mehr als drei Milliarden Euro jährlich (Taschengeld + Geldgeschenke), über die sie im Wesentlichen frei verfügen können. Auch darüberhinaus sind die Kids eine Marktmacht: Sie bestimmen oft (mit), welche Marken gekauft werden.

Fast 400 Millionen Euro für Ostereier und Schokohasen

Zu Ostern gibt es nicht nur tolles Wetter, Ostereier und Schokohasen, sondern auch neue Zahlen: YouGov berichtet, dass 55 Prozent der Bundesbürger als Kind an den Osterhasen glaubten. Die Top-Destinationen für den Osterurlaub – Palma, Istanbul und London – erfahren wir von Opodo. Und Nielsen rekapituliert die österlichen Süßwarenumsätze 2018, wonach 92 Millionen Packungen Ostereier und rund 91 Millionen Schokoladenfiguren unter die Leute gebracht wurden. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen süße und frohe Ostern!
Für mehr Oster-Zahlen, bitte … 

Ernährungstrends bei jungen Zielgruppen

Heute Mittag hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Berlin den BMEL-Ernährungsreport 2019 vorgestellt. Während es im Berichtsband zur Studie „Deutschland, wie es isst“ um Ernährungstrends der Gesamtbevölkerung geht, haben wir bereits die Zahlen für die junge Zielgruppe analysiert. Erste Ergebnisse: Zwar kochen Jugendliche und junge Erwachsene seltener regelmäßig, dafür haben sie den meisten Spaß am Herd. Ihr Essen soll preiswert sowie schnell und einfach zuzubereiten sein. Der Kaloriengehalt der Lebensmittel ist ihnen noch vergleichsweise egal – darauf achten Ältere viel stärker.

Kinder-Medien-Studie 2018 – heute erschienen

Kleine Konsumenten und Mediennutzer: Drei Viertel aller Kinder zwischen vier und 13 Jahren dürfen ihr Taschengeld (durchschnittlich 23 Euro pro Monat) eigenverantwortlich ausgeben. Eine finanzielle Freiheit, die sogar 94 Prozent der etwas älteren Kinder (zehn bis 13 Jahre) zugebilligt wird. Das Taschengeld wird bevorzugt in Süßigkeiten (68 Prozent), Zeitschriften, Magazine und Comics (50 Prozent), Eis (45 Prozent) und Getränke (40 Prozent) investiert. Dies sind zentralen Ergebnisse der Kinder-Medien-Studie 2018 zu Einstellungen, Konsum und Mediennutzung, die sechs deutsche Verlage (s. u.) heute zum zweiten Mal nach 2017 veröffentlichten.

Alles außer süß?

Zucker ist böse. Wahlweise ist das weiße Zeug „das neue Fett!“ (SWR), „der neue Tabak“ (Welt) oder gleich „das neue Heroin“ (n-tv). Besonders in der Kritik ist Zucker nicht in seiner reinen Pulverform, sondern schlau versteckt in Süßigkeiten und gut getarnt in Fertiggerichten. Dies hat sich zum Leidwesen der Hersteller auch in jungen Familien rumgesprochen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. 

Schokolade macht Studentinnen glücklich …

… jedenfalls isst knapp die Hälfte der befragten Studentinnen (47 Prozent) täglich oder zumindest mehrmals in der Woche Schokolade. Hingegen greift weniger als ein Drittel (29 Prozent) ihrer männlichen Kommilitonen so häufig zu Riegeln und Tafeln. Mit Kuchen und Keksen sind Studentinnen dagegen kaum stärker zu locken (18 Prozent) als Studenten (17 Prozent). 

Mehr Taschengeld, stärkerer Konsum

Das Konsumverhalten der Kids 2017: 3,1 Milliarden Euro werden 6- bis 13-Jährige in Deutschland dieses Jahr insgesamt ausgeben – ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2,8 Milliarden). Das ist das Ergebnis einer aktuellen, im März und April 2017 durchgeführten Studie von iconkids & youth. Doch wofür geben die Kids die beeindruckende Summe von 3 100 000 000 € aus?

Ei der Daus!

Normalerweise haben wir an dieser Stelle mit dem Marktforscher zu tun. Heute widmen wir uns zunächst einer anderen Spezies: dem Süßwarenforscher. Ja, den gibt es, und seine natürliche Umgebung sind Universitäten und Pressemitteilungen der DLG. Deren erste Erkenntnis zu den bevorstehenden Festtagen: Es gebe an Ostern „keine Monopolstellung der Vollmilchschokolade mehr“, verkündet Professor Enrico Careglio. Der Mann muss es wissen, ist er doch Süßwarenforscher der Hochschule Trier und zugleich wissenschaftlicher Leiter der DLG-Qualitätsprüfung für Süßwaren. Sein Diktum: „Osterhasen und -eier werden zunehmend als zartbitter, extra bitter und weiße Schokoladenvariante angeboten.“ In diesem Sinne wünschen wir Ihnen vielfältige und frohe Feiertage! Es sei denn, Sie wollen noch wissen, was die Marktforscher an österlichen Erkenntnissen gewonnen haben, zum Beispiel die von Google und YouGov. Dann bitte einfach