E-Commerce

Wo Millennials Schmuck und Uhren kaufen

„Gute Nachrichten für den stationären Einzelhandel für Uhren und Schmuck“, verkündet die Schmuckmesse Inhorgenta Munich per Pressemitteilung: 44 Prozent der Millennials kaufen demnach Schmuck und Uhren im Fachhandel. Als gute Nachricht für den Online-Handel ließe sich der Inhorgenta Munich Trend-Index allerdings viel leichter verkaufen …

„Alexa, schließ´ eine Haftpflichtversicherung für mich ab!“

Sollte das Versicherungsgewerbe demnächst tatsächlich aufs Wort gehorchen? Die Studie Digitale Versicherung 2018 geht davon aus: 18 Prozent der unter 35-Jährigen können sich demnach vorstellen, Versicherungen über digitale Sprachassistenten abzuschließen. 

Geld ist das begehrteste Weihnachtsgeschenk

Junge Deutsche wünschen sich zu Weihnachten vor allem Geld (37 Prozent), technische Geräte (22 Prozent) und Klamotten (16 Prozent). Für 15 Prozent darf gerne auch ein Gutschein unterm Baum liegen (15 Prozent). „Oh Du Fröhliche Weihnachtszeit“ gilt für die Hälfte der Befragten 14- bis 34-Jährigen, die sich „sehr“ auf´s Fest freuen, 31 Prozent freuen sich zumindest „etwas“ auf Weihnachten. Nur zehn Prozent können den Feiertagen überhaupt nichts abgewinnen.

Was kommt in den Einkaufswagen?

Diese Frage beantwortet schon eine ganze Reihe von Internet-Nutzern mit Hilfe sozialer Medien. 27 Prozent aller Onliner haben schon Produkte gekauft oder Dienstleistungen in Anspruch genommen, weil sie ihnen von einem privaten Kontakt bei Facebook, Instagram & Co empfohlen wurden. Je jünger die Internet-Nutzer sind, desto eher holen sie sich Produkt-Tipps von Freunden im Web 2.0 

Schlechte Noten für Versicherungen

Die Millennials stellen der Versicherungsbranche ein schlechtes Digital-Zeugnis aus: 74 Prozent der 18- bis 34-Jährigen sind der Meinung, die Assekuranz-Unternehmen hätten den Sprung ins digitale Zeitalter noch nicht geschafft. Über alle Altersgruppen gesehen sind „nur“ 59 Prozent der Verbraucher so kritisch. 

Junge Online-Kundenbindung

97 Prozent der Millennials sagen, dass Online-Einzelhändler ihre Loyalität durch „bestimmte Dinge“ gewinnen können. Treueprogramme oder ähnliche Anreize stehen bei den 18- bis 37-Jährigen freilich nicht sehr hoch im Kurs: Nur 32 Prozent geben an, dass solche Angebote Auswirkungen auf ihre Kundentreue hätten. Doch womit können E-Commerce-Anbieter die jungen Erwachsenen dauerhaft gewinnen?

Junge Zielgruppe lässt sich Weihnachten viel kosten

16- bis 19-Jährige geben deutlich mehr Geld für Weihnachtsgeschenke aus als der Durchschnittsdeutsche: 311 Euro wollen sie in diesem Jahr in Präsente investieren (Durchschnitt: 291 Euro). Nur die 40- bis 59-Jährigen lassen noch ein paar Euro mehr springen als die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Interessant dabei: Die ganz junge Zielgruppe will deutlich weniger Geschenke online shoppen als die (etwas) Älteren.

Wie kauft Deutschland übermorgen ein?

Diese Frage stellt die QVC Zukunftsstudie Handel 2036. Für die Studie wurde unter anderem die Generation Y (also die 16- bis 31-Jährigen) zu ihren Wünschen an und ihren Vorstellungen vom Handel der Zukunft befragt. Demnach enthält Einkaufen künftig zum Beispiel auch eine soziale Komponente: Rund ein Viertel kann sich (sehr) gut vorstellen, in Zukunft „mit Freunden gemeinsam im Online-Chat oder in der virtuellen Realität shoppen zu gehen“.