News

17 Feb17 Feb

Viel Verschwörungstheorie bei Brandenburgs Jugend

„Hohe Akzeptanz der Corona-Maßnahmen bei Jugendlichen“, bejubelt das Brandenburgische Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) die Ergebnisse der neuen Studie Jugend in Brandenburg 2020 – Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Überschrift der Veröffentlichung. Die schlechten Nachrichten stehen im „Kleingedruckten“: Mehr als die Hälfte der Jugendlichen in Brandenburg sagen, dass die Politik die Corona-Berichterstattung kontrolliert. Fast jeder fünfte der 12-bis 18-Jährigen meint, dass das Virus nicht existiere. 

21 Jan21 Jan

Weniger Fleisch, mehr Saisonprodukte

Inzwischen kommt bei jedem zweiten 14- bis 34-Jährigen weniger Fleisch auf den Teller. 66 Prozent kaufen Obst und Gemüse saisonal. 58 Prozent vermeiden, Lebensmittel wegzuwerfen. Mit einer möglichst nachhaltigen Ernährung verfolgen Jugendliche und junge Erwachsene mehrere Ziele: Neun von zehn geben an, sich dadurch gesünder zu fühlen, 81 Prozent möchten einen Beitrag zur Umwelt leisten und 78 Prozent achten aufs Tierwohl.

08 Jan08 Jan

„Die Corona-Pandemie hat mir wertvolle Zeit genommen“

Wie erleben Jugendliche die Corona-Krise? Viele blicken sorgenvoll in die Zukunft, leiden unter Einsamkeit, vermissen ihre sozialen Kontakte und ihre Freizeitaktivitäten. „Die Corona-Pandemie hat mir wertvolle Zeit genommen“ – dieses Zitat eines Jugendlichen wurde zum Titel der Studie JuCo 2 des Forschungsverbunds „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“.

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Interviews | ­Experten

„Langfristige Planung weicht kurzfristigem Pragmatismus“

Interview mit dem Allgäuer Jugendforscher Simon Schnetzer über die Frage, wie die junge Zielgruppe mit der Corona-Krise umgeht, und welche Implikationen dies künftig haben wird.

Sind die Jugendlichen aus Ihrer Sicht in der Corona-Krise pessimistischer oder ängstlicher geworden, was ihre Zukunft angeht, oder gehen sie mit den aktuellen Herausforderungen eher pragmatisch um?
Simon Schnetzer  Das hängt vom Zeitpunkt ab, zu dem man Jugendliche dazu befragt. Anfangs war die Verunsicherung groß. Es war aber auch die Hoffnung hoch, dass es bald wieder zurück in die gewohnte Normalität geht. Im Laufe der Monate hat sich einiges verändert: Eltern haben den Job verloren, Urlaube mussten abgesagt werden, viele haben ihren Nebenjob verloren und es mehren sich die Zeichen, dass es kein Zurück zur alten Normalität gibt. Die Perspektive einer langfristigen Planung weicht einem kurzfristigen Pragmatismus …

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von jugendvonheute1