Elke Löw

Kinder & Jugendliche geben ein Fünftel weniger aus als vor Corona

Die 6- bis 19-Jährigen in Deutschland geben monatlich 21 Prozent weniger aus als noch im letzten Jahr. Waren es im März und April 2019 noch 1,7 Milliarden Euro pro Monat, sind es im gleichen Zeitraum 2020 nur noch 1,3 Milliarden Euro. Der drastischste Einbruch zeigt sich – wenig überraschend – bei den Ausgaben in der Gastronomie (sogar bei Fast Food). Doch auch in Kleidung und Accessoires investiert die jüngste Zielgruppe deutlich weniger – offenbar kann Online-Shopping hier das (gemeinsame) Einkaufserlebnis nur begrenzt ersetzen. Und die Profiteuere im Kampf ums Taschengeld? Alles, was das Leben zuhause weniger langweilig macht: Musik und Film-Downloads, Computerspiele und -Gadgets. Dies sind Ergebnisse des heute in Ausschnitten veröffentlichten Trend Tracking Kids 2020 von iconkids & youth. Für eine Übersicht der Ausgaben nach Produktkategorien/Branchen, bitte …

JuCo-Studie: (Un-)Zufriedenheit in Corona-Zeiten

Jugendliche und junge Erwachsene fühlen sich in Corona-Zeiten auf ihre Rolle als Schüler (Homeschooling) oder Studierende (digitales Studium) reduziert. Sie haben nicht den Eindruck, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse in der Covid-19-Krise gehört oder gar berücksichtigt werden. Dies sind erste Ergebnisse der JuCo-Studie, einer Online-Befragung des Forschungsverbunds „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“. Nicht repräsentativ, aber spannend …

TikTok als Lidl-Recruiting-Taktik

Discounter Lidl startete letzte Woche mit seinem Arbeitgeberprofil @lidlkarriere auf dem Videoportal TikTok. Gepusht wird der Auftritt über die Challenge #movelikelidl. Bereits am ersten Tag verzeichnete #movelikelidl laut Unternehmensangaben 36 Millionen Aufrufe und 230.000 Likes. Die TikTok-Karriere-Seite von Lidl hat ein Woche nach Start (Stand heute morgen) 40.000 Follower.

Millennials: In der Krise an den Kochtopf

Covid-19-Barometer von Kantar, Teil 2: Junge Erwachsene erwarten von Unternehmen und Marken einen stärkeren Beitrag zur Bewältigung der Krise als Ältere. Dass Unternehmen wg. Corona auf Werbung verzichten, will dagegen nur eine sehr kleine Minderheit (6 Prozent) der 18- bis 34-Jährigen. Wichtige Krisenbewältigungsstrategien der jungen Zielgruppe in Zeiten von Corona: mehr schlafen, mehr kochen, mehr streamen.

Millennials: Geldsorgen wg. Covid 19

Covid-19-Barometer von Kantar, Teil 1: Weltweit gibt mehr als die Hälfte der Menschen (52 Prozent) an, dass ihr tägliches Leben von der aktuellen Corona-Situation beeinflusst wird. Dabei überwiegen finanzielle Sorgen aktuell die gesundheitlichen Bedenken. COVID-19 hat auch sehr konkrete Folgen für das Einkommen – wobei die Millennials diese Auswirkungen am stärksten spüren: 78 Prozent der 18- bis 34-Jährigen geben an, dass ihr Haushaltsnettoeinkommen vom Corona-Virus betroffen ist oder sein wird (Gesamtbevölkerung: 71 Prozent). Wie die Millennials in Corona-Zeiten ihre Lebensgewohnheiten ändern …

Instagram gewinnt, Facebook verliert weiter

91 Prozent der 16- bis 19-Jährigen nutzen Instagram. Facebook verliert (nicht nur) bei den Jugendlichen weiter an Boden – nur noch 36 Prozent der älteren Teenager greifen darauf zu. Dies sind Ergebnisse des aktuellen Social-Media-Atlas der seit 2011 jährlich die Nutzung sozialer Medien in Deutschland erhebt.

Wie haben sich die Ängste der Deutschen in Zeiten von Corona verändert? Jüngere Erwachsene haben weniger Angst vor einer Talfahrt der Wirtschaft als Ältere. Dafür machen sich die unter 30-Jährigen angesichts der Coviud 19-Krise mehr Sorgen um ihre Jobs.  Dies sind Ergebnisse der R+V-Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen“, die Angang April erhoben

Mobilitäts-Studie zeigt Corona-Folgen

Dass die Menschen angesichts von Covid 19 weniger außer Haus gehen, ist bekannt. GIM Research zeigt in einer aktuellen Auswertung, wie sich die Mobilität im Laufe der letzten Wochen immer weiter reduziert hat. Am deutlichsten hat die junge Zielgruppe ihren Aktionsradius eingeschränkt: Die 16- bis bis 29-Jährigen bewegten sich in der vergangenen Woche (23.3. bis zum 29.3.2020) im Schnitt pro Tag zwar immer noch 7,7 Kilometer. Zwei Wochen zuvor (9.3. bis 15.3.) war die zurückgelegte Durchschnittsdistanz in dieser Altersgruppe aber noch fast drei mal so hoch (20 km/pro Tag). 

JIM-Studie II: Jugendliche Instagram-Nutzer haben im Schnitt 299 Follower

Kein Aprilscherz: Bei der Frage nach ihren liebsten Online-Angeboten steht YouTube in der Gunst der 12- bis 19-Jährigen mit deutlichem Abstand auf Platz 1 und wird von knapp zwei Dritteln der Teenager in der spontanen Nennung als das Highlight im Netz genannt (Mehrfachnennungen möglich). Jeweils ein Drittel der Befragten nominiert WhatsApp und Instagram, nur rund halb so häufig wird Google oder Netflix präferiert – dicht gefolgt von Snapchat. Dies sind Ergebnisse der renommierten Studienreihe JIM (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest, die gestern veröffentlicht wurde.

JIM-Studie I: 3/4 der Familien haben ein Video-Streaming-Abo

Das Medienrepertoire von Jugendlichen erweitert sich. Aktuell verfügen etwa drei von vier Familien von 12- bis 19-Jährigen über mindestens ein Abonnement eines Video-Streaming-Dienst wie beispielsweise Netflix oder Amazon Prime Video. Dies ist ein Ergebnis der renommierten Studienreihe JIM (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest, die heute veröffentlicht wurde. So verlagert sich die Mediennutzung der Jugendlichen zunehmend in Richtung werbefreier Plattformen.