Finanzen

Die Hälfte der Jugendlichen kauft auf Influencer-Empfehlung

53 Prozent der Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren sagen, sie hätten in den vergangenen sechs Monaten aufgrund von Influencer-Werbung ein bestimmtes Produkt gekauft. YouTuber stehen dabei in der Gunst der Jugendlichen ganz oben, gefolgt von Instagrammern, so die Postbank Jugend-Digitalstudie 2019.

Kinder-Medien-Studie I: Weniger Taschengeld

Große Wünsche, weniger Geld: Eltern zahlen ihren Kids zum dritten Mail in Folge weniger Taschengeld. Insgesamt verfügen Kinder über in Deutschland trotzdem über mehr als drei Milliarden Euro jährlich (Taschengeld + Geldgeschenke), über die sie im Wesentlichen frei verfügen können. Auch darüberhinaus sind die Kids eine Marktmacht: Sie bestimmen oft (mit), welche Marken gekauft werden.

Arme Millennials

„Das Märchen von den Millennials, die sich nicht für Besitz interessieren“ – unter diesem Titel veröffentlichte Handelsblatt.com heute einen Artikel über zwei US-Studien. Demnach mangelt es den US-Millennials weniger am Wunsch, Dinge zu besitzen als an den finanziellen Möglichkeiten, sie sich leisten zu können. Warum die Sharing Economy ihren Erfolg bei jungen Zielgruppen nicht nur dem wachsenden Umweltbewusstsein, sondern auch den sinkenden Einkommen verdankt – wir haben die Zahlen für Deutschland:

Zahlen, bitte!

Und zwar am liebsten nicht nur bargeldlos, sondern auch kontaktlos. Rund drei Viertel der 16- bis 29-jährigen Bundesbürger würden es vorziehen, ihre Karte nicht mehr zücken zu müssen, um an der Supermarktkasse zu bezahlen. Knapp zwei Drittel der jungen Zielgruppe hätten kein Problem, wenn Bargeld gänzlich angeschafft würde. 

„Alexa, schließ´ eine Haftpflichtversicherung für mich ab!“

Sollte das Versicherungsgewerbe demnächst tatsächlich aufs Wort gehorchen? Die Studie Digitale Versicherung 2018 geht davon aus: 18 Prozent der unter 35-Jährigen können sich demnach vorstellen, Versicherungen über digitale Sprachassistenten abzuschließen. 

14- bis 25-Jährige sparen 134 € monatlich

Finanzielle Sicherheit hat für die junge Generation einen hohen Stellenwert: 93 Prozent der 14- bis 25-Jährigen ist es wichtig, Rücklagen zu haben (2017: 87 Prozent). Knapp zwei Drittel (63 Prozent) erledigen ihre Bankgeschäfte mobil – also über Smartphone oder Tablet (2017: 59 Prozent). 

Fest der Floristen

Aschermittwoch zum Trotz: Jeweils eine satte Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsen wollen ihre Liebsten zum Valentinstag beschenken. Zwei Drittel der 16- bis 24-jährigen und mehr als drei Viertel der 25- bis 34-jährigen erwerben anlässlich des heutigen Fest der Floristen-Innung Präsente. Je älter, desto weniger Valentinstags-affin: Von den über 65-jährigen kauft dieses Jahr nur jeder Dritte (33,3 Prozent) Blumen, Pralinen oder Parfüm. Auch das Budget für Geschenke zum 14. Februar ist stark altersabhängig.

Was Österreichs Jugend bewegt

Wer wissen will, wie Österreichs Jugend tickt, dem hilft der neue Jugend Trend Monitor 2017. Von der EU-Freundlichkeit beziehungsweise -Feindlichkeit der 14- bis 29-Jährigen über ihre Einstellungen zu Themen wie Auto & Uber oder Bargeld & Apple Pay bis hin zu Urlaubsträumen & Reiserealität. Die Unterschiede zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Österreich und Deutschland scheinen in vielen Punkten nicht allzu groß zu sein.