Gesundheit

Weniger Lebensqualität, mehr psychische Probleme

71 Prozent der 11- bis 17-Jährigen in Deutschland und 80 Prozent der Eltern empfinden die Corona-Krise als seelisch äußerst/ziemlich belastend. Das bleibt nicht folgenlos: Kinder und Eltern berichten vermehrt nicht nur von Alltagsproblemen, sondern  auch von psychischen und psychosomatischen Auffälligkeiten. Betroffen sind vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien. Das Risiko für psychische Auffälligkeiten steigt von rund 18 Prozent vor Corona auf 31 Prozent während der Krise, so die COPSY-Studie des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE). 

JuCo-Studie: (Un-)Zufriedenheit in Corona-Zeiten

Jugendliche und junge Erwachsene fühlen sich in Corona-Zeiten auf ihre Rolle als Schüler (Homeschooling) oder Studierende (digitales Studium) reduziert. Sie haben nicht den Eindruck, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse in der Covid-19-Krise gehört oder gar berücksichtigt werden. Dies sind erste Ergebnisse der JuCo-Studie, einer Online-Befragung des Forschungsverbunds „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“. Nicht repräsentativ, aber spannend …

Millennials: In der Krise an den Kochtopf

Covid-19-Barometer von Kantar, Teil 2: Junge Erwachsene erwarten von Unternehmen und Marken einen stärkeren Beitrag zur Bewältigung der Krise als Ältere. Dass Unternehmen wg. Corona auf Werbung verzichten, will dagegen nur eine sehr kleine Minderheit (6 Prozent) der 18- bis 34-Jährigen. Wichtige Krisenbewältigungsstrategien der jungen Zielgruppe in Zeiten von Corona: mehr schlafen, mehr kochen, mehr streamen.

Millennials: Geldsorgen wg. Covid 19

Covid-19-Barometer von Kantar, Teil 1: Weltweit gibt mehr als die Hälfte der Menschen (52 Prozent) an, dass ihr tägliches Leben von der aktuellen Corona-Situation beeinflusst wird. Dabei überwiegen finanzielle Sorgen aktuell die gesundheitlichen Bedenken. COVID-19 hat auch sehr konkrete Folgen für das Einkommen – wobei die Millennials diese Auswirkungen am stärksten spüren: 78 Prozent der 18- bis 34-Jährigen geben an, dass ihr Haushaltsnettoeinkommen vom Corona-Virus betroffen ist oder sein wird (Gesamtbevölkerung: 71 Prozent). Wie die Millennials in Corona-Zeiten ihre Lebensgewohnheiten ändern …

Gute Vorsätze: Klimaschutz & Digital Detox

Jüngere Bundesbürger haben sich für 2020 besonders häufig vorgenommen auf die Umwelt zu achten (69 Prozent) und öfter mal offline zu sein (47 Prozent), so eine Umfrage der DAK-Gesundheit. Die Chance, die Digital-Diät einzuhalten, stehen nicht besser als bei normalen Diäten: Laut Branchenverband Bitkom hat jeder vierte Bundesbürger (24 Prozent) es schon mal mit Digital Detox versucht, die Online-Abstinenz jedoch nicht durchgehalten.

Stress durch Social Media

Das Thema ist nicht neu, die Ergebnisse sind es schon: Immer mehr junge Bundesbürger fühlen sich durch digitale Medien gestresst. Waren es im Vorjahr noch 36 Prozent, so liegt der Anteil der 14- bis 34-Jährigen, die sich gestresst fühlen, diesem Herbst bereits bei 41 Prozent. Junge Frauen fühlen sich deutlich öfter durch soziale Medien unter Druck gesetzt als junge Männer.

Mehr als die Hälfte der Millennials hält sich für zu dick

Pünktlich zum Beginn Fastenzeit veröffentlichen die Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“ neue Zahlen ihrer Studie Zukunft Gesundheit 2018: Demnach fühlen sich 57 Prozent der 14- bis 34-Jährigen zu dick und möchten gern abnehmen.

Digitaler Stress für die Digital Natives

Mehr als ein Drittel der 14- bis 34-Jährigen in Deutschland fühlt sich durch digitale Medien unter Druck gesetzt. „Digitaler Stress“ wird vor allem durch die vielen Ablenkungsmöglichkeiten wie Blogs, Videos und Chats in sozialen Netzwerken ausgelöst. Diesen können sich zwei Drittel der jungen Zielgruppe nach eigenen Angaben nicht entziehen. Angesichts dieser Ergebnisse verwundert es kaum, dass 77 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen glauben, dass ihr Leben im vergangenen Jahr anstrengender geworden sei.

Liken darf nicht zum Leiden werden

Dass WhatsApp, Instagram oder Snapchat süchtig machen können, ist keine Neuigkeit. Eine neue Studie der DAK und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)  hat dem Phänomen jetzt eine Zahl angeheftet: 2,6 Prozent der Kinder und Jugendlichen – das sind etwa 100.000 Betroffene in Deutschland – erfüllen die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der sogenannten „Social Media Disorder Scale“.