Politikverdrossenheit in Ost und West

2018-10-04T17:36:32+00:0003 Okt 2018|Einstellungen, Gesellschaft, Meldung, Politik|

Bekanntlich soll seit 1990 zusammenwachsen, was zusammen gehört. So ganz geklappt hat das offenbar bis heute nicht. Selbst die junge Zielgruppe, die das geteilte Deutschland gar nicht mehr erlebt hat, stellt aktuell mehrheitlich kulturelle Unterschiede zwischen Ost und West fest. Gesamtdeutsch ist die Politikverdrossenheit: Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der 16- bis 30-Jährigen finden, dass die Politik ihre Interessen nicht vertritt.  [Weiterlesen]

Wie man eine überzeugende Customer Experience für Millennials aufbaut

2018-08-08T18:48:45+00:0008 Aug 2018|Einstellungen, Gesellschaft, Interview, Kaufverhalten, Marken|

Immer mehr junge Menschen wollen Produkte nicht besitzen, sondern teilen oder mieten. Wie erklären Sie diesen Trend und was bedeutet er für die Geschäftsmodelle etablierter Konzerne? Jan Döring  Die sogenannten Millennials – also junge Menschen, die zwischen 1980 und 2000 geboren sind – werden unsere Wirtschaft in der Tat umgestalten und mit der Art und Weise wie sie konsumieren viele Unternehmen zwingen, ihre traditionellen Strategien zu überdenken und neue Geschäftsmodelle zu finden. Den Millennials geht es dabei vor allem um Freiheit. Sie wollen sich nicht durch Konsum binden und einschränken lassen, sie lehnen unnötige Regeln und Zwänge ab, sie wollen die Welt so erleben wie es ihnen passt. Stattdessen wenden sie sich Dienstleistungen zu, die den Zugang zu Produkten ohne die Last des Eigentums ermöglichen, was zu einer so genannten „Sharing Economy“ führt. In einer aktuellen Online-Umfrage unter Millennials (jugendvonheute berichtete) gehen Sie diesem Phänomen nach. Welches Ergebnis sind aus Ihrer Sicht für Unternehmen besonders relevant? Jan Döring  Fast 70 Prozent der 18- bis 34-Jährigen antworteten, dass Geschäftsmodelle bei denen sie Produkte oder Services ad hoc, flexibel und ohne Bindung nutzen könnten, ihr Gefühl von Freiheit erhöhen würden. Und 55 Prozent meinen, dass es ihnen dabei nicht ums Geld, sondern ein bewussteres und leichteres Leben geht. Wie reagieren die Unternehmen auf den Drang junger Verbraucher nach Freiheit und neuen Konsummodellen? Jan Döring  Viele Unternehmen wirken auf mich noch etwas ratlos, wie sie dem Trend begegnen sollten. Mir scheint, dass nur wenige Firmen tatsächlich die Bedürfnisse der Millennials verstehen und bereit sind, ihre Geschäftsmodelle, Angebote oder Customer Experience für diese Zielgruppe wirklich anzupassen. Car Sharing ist sicherlich ein Vorreiter und ein gutes Beispiel wie Unternehmen ein neues Geschäftsmodell testen, um so den Wünschen der Millennials entgegenzukommen. Junge, urbane Menschen wollen eben kein eigenes Auto besitzen, weil der Besitz sie einengt, ihnen das Gefühl von Unabhängigkeit und Flexibilität nimmt. Wenn man Millenials als Zielgruppe identifiziert sollte sich dieser Drang nach Freiheit also in Geschäftsmodellen, Angeboten und Customer Experience widerspiegeln. Es ist wichtig sogenannte „Signature Moments“ zu kreieren, die den jungen Kunden das Gefühl geben, frei zu sein. Der Hamburger Otto Konzern etwa hat die Tochterfirma „Otto now“ gegründet. Kunden können dort Haushalts- oder technische Geräte für einen Monatsbeitrag mieten, der Vertrag kann jederzeit gekündigt werden. Otto liefert die Geräte kostenlos und holt sie auch wieder ab. Das bringt Flexibilität ins Leben. Welche betriebswirtschaftlichen Effekte hat der Schwenk vom Verkaufen zum Vermieten für einen Konzern und welche Branchen könnten Vorreiter sein? Jan Döring  Klar ist, dass die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Anpassung der Organisation zunächst eine Investition in die Zukunft ist. Aber diese Transformation muss unweigerlich angegangen werden. Schnelle Profite wird es dabei kaum geben. Viel wichtiger ist, dass ein Unternehmen und seine Marken langfristig relevant bleiben, indem sie auf den Zeitgeist einer jungen Generation reagieren. In unserer Umfrage wünschen sich eben 72 Prozent der Teilnehmer, dass Unternehmen noch mehr Alternativen zum Kaufen entwickeln, um als Konsument flexibel zu bleiben. Solche Sharing- oder Mietmodelle kann [Weiterlesen]

Millennials auf neuen Wegen des Konsums

2018-08-07T17:44:49+00:0019 Jul 2018|Einstellungen, Gesellschaft, Kaufverhalten, Meldung, Sharing|

Millennials wollen neue Geschäftsmodelle: 55 Prozent der Millennials in Deutschland sagen, dass es ihnen beim Thema Sharing (oder Miete) weniger um das gesparte Geld als um ein bewussteres und leichteres Leben gehe. Und 69 Prozent der 18- bis 34-Jährigen geben an, dass sie neue, flexible Geschäftsmodelle ohne Bindung bevorzugen, weil diese ihnen eher ein Gefühl von Freiheit gäben. Stehen Abo- oder Mitglieds-Modelle damit vor dem Aus? [Weiterlesen]

„Zwischen Ungewissheit und Zuversicht …

2018-01-19T18:35:52+00:0022 Jan 2018|Einstellungen, Gesellschaft, Meldung|

… Jugend im Nahen Osten und in Nordafrika“, so lautet der Titel einer neuen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung – ein an dieser Stelle ausnahmsweise wenig marketingrelevantes, aber dennoch lesenswertes Thema. Denn die Studie räumt mit einer Reihe von Vorurteilen auf. So ist beispielsweise nur ein kleiner Teil – weniger als zehn Prozent – der 9.000 Befragten zwischen 16 und 30 Jahren zur Migration entschlossen. Der Rest will im Heimatland – Ägypten, Bahrein, Jemen, Jordanien, Libanon, Marokko, Palästina, Syrien oder Tunesien – bleiben.  [Weiterlesen]

Jugendarbeitslosigkeit auf niedrigem Niveau

2017-10-20T12:34:37+00:0020 Okt 2017|Gesellschaft, Meldung, Recruiting|

Statistisch gesehen war es für die junge Zielgruppe in Deutschland seit Anfang der 90er Jahre nicht mehr so leicht Arbeit zu finden wie heute. Während in Europa im letzten Jahr im Schnitt 19 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen* keinen Job hatten, waren es in Deutschland nur sieben Prozent. Damit ist Deutschland, was die Beschäftigungsquote der 15- bis 24-Jährigen Arbeitswilligen angeht, Europameister. Das geht aus dem heute veröffentlichten Statistischen Jahrbuch 2017 hervor, das online gratis zur Verfügung steht. [Weiterlesen]

Was Österreichs Jugend bewegt

2017-10-12T21:54:17+00:0013 Okt 2017|Automobil, Einstellungen, Finanzen, Gesellschaft, Meldung, Politik, Sharing, Tourismus|

Wer wissen will, wie Österreichs Jugend tickt, dem hilft der neue Jugend Trend Monitor 2017. Von der EU-Freundlichkeit beziehungsweise -Feindlichkeit der 14- bis 29-Jährigen über ihre Einstellungen zu Themen wie Auto & Uber oder Bargeld & Apple Pay bis hin zu Urlaubsträumen & Reiserealität. Die Unterschiede zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Österreich und Deutschland scheinen in vielen Punkten nicht allzu groß zu sein. [Weiterlesen]

Genuss & Politikverdruss

2017-09-18T18:45:09+00:0018 Sep 2017|Einstellungen, Freizeit, Gesellschaft, Meldung, Politik, Recruiting|

Pünktlich zu den Bundestagswahlen zeigt die dritte Ausbildungsstudie von McDonalds: Knapp jeder zweite junge Erwachsene sieht seine Interessen nur unzureichend von der Politik berücksichtigt. 73 Prozent der 14 bis 25-Jährigen fordern von ihr eine bessere Ausrichtung der Lehrpläne auf das Berufsleben, 61 Prozent die Sicherstellung von Chancengerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt und 59 Prozent die soziale Durchlässigkeit in der Gesellschaft.  [Weiterlesen]

Die junge Zielgruppe wächst!

2017-07-30T00:53:56+00:0031 Jul 2017|Bildung, Gesellschaft, Meldung|

Die Hersteller von Kinderprodukten können rosigen Zeiten entgegensehen: Die Schülerzahlen wachsen bis 2030 um sage und schreibe acht Prozent, so eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Diese hat indes weniger die Umsatzzahlen der Spiel- und Süßwarenindustrie im Blick als vielmehr den drohenden Mangel an Lehrern und Klassenräumen.  [Weiterlesen]

Alles außer süß?

2017-07-18T18:42:17+00:0019 Jul 2017|Einstellungen, Gesellschaft, Lebensmittel, Meldung, Süßwaren|

Zucker ist böse. Wahlweise ist das weiße Zeug „das neue Fett!“ (SWR), „der neue Tabak“ (Welt) oder gleich „das neue Heroin“ (n-tv). Besonders in der Kritik ist Zucker nicht in seiner reinen Pulverform, sondern schlau versteckt in Süßigkeiten und gut getarnt in Fertiggerichten. Dies hat sich zum Leidwesen der Hersteller auch in jungen Familien rumgesprochen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.  [Weiterlesen]