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Zoom auf die GenZ

In Corona-Zeiten boomen Videodienste wie Zoom, Microsoft Teams oder Houseparty. Die Generation Z passt sich dem am schnellsten an. Denn Bilder machen Leute: „Ich style mich, um bei Videokonferenzen besser auszusehen,“ sagen laut einer aktuellen QVC-Studie 61 Prozent der Generation Z. Jeder zweite 14- bis 20-Jährige stylt dafür sogar den Hintergrund.

Kinder & Jugendliche geben ein Fünftel weniger aus als vor Corona

Die 6- bis 19-Jährigen in Deutschland geben monatlich 21 Prozent weniger aus als noch im letzten Jahr. Waren es im März und April 2019 noch 1,7 Milliarden Euro pro Monat, sind es im gleichen Zeitraum 2020 nur noch 1,3 Milliarden Euro. Der drastischste Einbruch zeigt sich – wenig überraschend – bei den Ausgaben in der Gastronomie (sogar bei Fast Food). Doch auch in Kleidung und Accessoires investiert die jüngste Zielgruppe deutlich weniger – offenbar kann Online-Shopping hier das (gemeinsame) Einkaufserlebnis nur begrenzt ersetzen. Und die Profiteuere im Kampf ums Taschengeld? Alles, was das Leben zuhause weniger langweilig macht: Musik und Film-Downloads, Computerspiele und -Gadgets. Dies sind Ergebnisse des heute in Ausschnitten veröffentlichten Trend Tracking Kids 2020 von iconkids & youth. Für eine Übersicht der Ausgaben nach Produktkategorien/Branchen, bitte …

TikTok als Lidl-Recruiting-Taktik

Discounter Lidl startete letzte Woche mit seinem Arbeitgeberprofil @lidlkarriere auf dem Videoportal TikTok. Gepusht wird der Auftritt über die Challenge #movelikelidl. Bereits am ersten Tag verzeichnete #movelikelidl laut Unternehmensangaben 36 Millionen Aufrufe und 230.000 Likes. Die TikTok-Karriere-Seite von Lidl hat ein Woche nach Start (Stand heute morgen) 40.000 Follower.

Instagram gewinnt, Facebook verliert weiter

91 Prozent der 16- bis 19-Jährigen nutzen Instagram. Facebook verliert (nicht nur) bei den Jugendlichen weiter an Boden – nur noch 36 Prozent der älteren Teenager greifen darauf zu. Dies sind Ergebnisse des aktuellen Social-Media-Atlas der seit 2011 jährlich die Nutzung sozialer Medien in Deutschland erhebt.

Marketing-Möglichkeiten per Messenger

Ein Drittel der jungen Erwachsenen in Deutschland haben schon per WhatsApp mit Unternehmen kommuniziert. Die Neigung, sich per Messenger mit Firmen auszutauschen, sinkt mit zunehmendem Alter. Dies ergab eine 7-Länder-Studie von YouGov für den Software-Anbieter MessengerPeople, die heute veröffentlicht wurde – drei Tage bevor das Verbot in Kraft tritt, Newsletter per WhatsApp zu verbreiten. Aber es gibt ja noch mehr Messenger-Marketing-Möglichkeiten.

Hallo Marke, duz´ mich doch!

Instagram ist der „Duz-Kanal“ unter den Social Media-Plattformen. 82 Prozent der Befragten, die Instagram nutzen, wollen von Unternehmen dort lieber geduzt als gesiezt werden. Und dies gilt keineswegs nur für die werbliche Ansprache von jungen Zielgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Siezen und Duzen in der Markenkommunikation der App-Marktforschungsplattform Appinio.

TikTok beliebteste Social Media-Anwendung der Kids

Bei den 10- bis 11-Jährigen liegt die Video-App TikTok mit 24 Prozent Nutzeranteil auf Platz 1 der sozialen Netzwerke – vor Snapchat (22 Prozent), Instagram (14 Prozent) und Facebook (vier Prozent). 80 Prozent der Kinder dieser Altersgruppe nutzen WhatsApp, so eine heute veröffentlichte Studie des Branchenverbands Bitkom.

46 Prozent der Jungen zahlen mobil

Das Bezahlen per Smartphone setzt sich vor allem bei Jüngeren durch, so die heute veröffentlichte neue Mobile Payment-Studie von PwC: 46 Prozent der unter 30-jährigen Deutschen haben Mobile Payment demnach bereits genutzt oder tun dies sogar regelmäßig. Der Anteil der Mobil-Bezahler quer durch alle Altersgruppen liegt hierzulande dagegen bei lediglich 25 Prozent.

Jüngere haben mehr Sympathie für Karneval / Fasching

Helau & Alaaf! DIE Umfrage zum heutigen Rosenmontag legt Appinio vor. Demnach finden die jüngsten Befragten das närrische Treiben besonders gut: 61 Prozent der 16- bis 17-Jährigen haben ein (eher) positives Bild von Fasching/Karneval. Von den 25- bis 34-Jährigen hat nur noch rund die Hälfte (51 Prozent) so viel dafür übrig. Es gibt aber auch in der jungen Zielgruppe Totalverweigerer des bunten Treibens …

Sprachassistenten als Internetzugang für Kinder

Selbständig ins Internet? Dafür galt früher die Voraussetzung, lesen zu können. Apps für Kinder haben diese Problem mit Icons und anderen Bildchen bereits halbwegs gelöst (die Kids müssen sie nur erst mal gefunden haben). Jetzt sind die Sprachassistenten als Internetzugang für Kinder im Kommen. Sie machen es Kindern kinderleicht , sich im online zurechtzufinden.