Freizeit

Sportswear: Auf die Marke kommt es an

14- bis 30-Jährige geben im Durchschnitt 458 Euro pro Jahr für Sportswear aus. Über ein Drittel der Befragten investiert sogar mehr als 500 Euro in Sportbekleidung. Zwei Dritteln der jungen Zielgruppe ist beim Kauf von Sportkleidung und -schuhen die Marke „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“. Das sind erste Ergebnisse der Studie Sportswear 2015 des überregionalen Forschungsnetzwerks Access Marketing Management.

Top-Sportswear-Marken junger Männer

Sportswear-Marken der 14- bis 30-Jährigen

Die Studie Sportswear 2015 der Access Marketing Management, Weidenberg, basiert auf einer persönlichen Befragung von 1300 14- bis 30-Jährigen. Ungestützt wurde nach den drei Lieblingsmarken gefragt. Die Ergebnisse für die großen drei – Adidas, Nike und Puma – sind bei jungen Frauen fast identisch. Auf den Plätzen verändert sich das Bild. So kommt Converse bei den weiblichen Befragten auf Platz vier, gefolgt Asics, Reebok, Vans, New Balance, Jack Wolfskin und Fila.Die Studie analysiert die Positionierung von 25 führenden Sportmarken.

Quelle: Sportswear 2015, Access Marketing Management e.V.

Frohe, statistische, junge Ostern

Ostern ist nicht nur etwas für Kinder, begeisterte Eltern und fürsorgliche Großeltern. Auch die 18- bis 29-Jährigen haben für Osterbräuche durchaus etwas übrig. Mehr als die Hälfte versteckt und sucht Ostereier, fast die Hälfte bemalt sie (allerdings bläst nur ein Viertel sie vorher aus). Und für die PR der Süßwarenhersteller hat die detailreiche aktuelle Umfrage des Gutscheinmarktplatzes RetailMeNot noch eine Extra-Hausaufgabe parat: 37 Prozentder jungen Erwachsenen glauben, „dass Ostersüßigkeiten eingeschmolzene oder neu verpackte Weihnachtsartikel sind“. Was allerdings kaum jemanden am Kauf hindert …

Buchungsportale gelten als besonders günstig

Sorry, dass wir im Moment etwas Tourismuslastig sind. Schuld ist die ITB in Berlin. Nach der Tourismusanalyse der BAT-Stiftung und dem ADAC Reise Monitor ist jetzt auch noch der Young Traveler Kompass 2016 erschienen, der sich intensiv mit der Reiseplanung der 12- bis 27-Jährigen auseinandersetzt. Die nutzen für ihre Urlaubspläne vor allem Fotos und Videos vom Reiseziel als Informationsquellen – und die Empfehlung von Freunden.

Jungen Deutschen vergeht die Reiselust

„Die schönste Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.“ Dieses Zitat von Kurt Tucholsky hat die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen der neuen Tourismusanalyse 2016 vorangestellt. Doch genau das tut die junge Zielgruppe immer seltener. Nur 52 Prozent der 14- bis 34-Jährigen haben 2015 eine Reise von mindestens fünf Tagen Dauer unternommen – das sind satte vier Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Damit sank die Reiseintensität nach vielen Jahren erstmals wieder. Keine guten Nachrichten für die Tourismusbranche – doch was sind die Gründe für Reiseunlust und Urlaubsfrust der jungen Konsumenten? 

Reales Leben jenseits des Internets

JAMES – das klingt wie der Name eines britischen Butlers, steht in Wirklichkeit aber für  „Jugend/Aktivitäten/Medien-Erhebung Schweiz“. Die größte Schüler-Studie der Eidgenossen birgt eine große Überraschung: Nonmediale Freizeitbeschäftigungen sind – trotz Smartphone, Tablet & Co. – seit 2010 konstant geblieben. 79 Prozent treffen sehr häufig Freunde, 64 Prozent treiben Sport und 60 Prozent machen gerne mal gar nichts.

253 Minuten Freizeit

In der Freizeit gibt es so viel zu tun, dass wir fast keine mehr haben. Das trifft vor allem auf Jugendliche zu. Ihre Freizeit schrumpfte innerhalb von vier Jahren um mehr als eine halbe Stunde (36 Minuten) pro Tag. Der Durchschnittsdeutsche muss dagegen nur mit sieben Minuten weniger Freizeit auskommen als 2010. Insgesamt haben Jugendliche täglich vier Stunden und 13 Minuten freie Zeit zu füllen, was sie – wenig überraschend – hauptsächlich vor einem Bildschirm (Internet & Fernsehen) tun, so der Freizeit Monitor 2014 der Stiftung Zukunftsfragen, einer Initiative von British American Tobacco. Und welche Freizeit-Wünsche hätten Jugendliche, wenn der Freizeitstress nicht so groß wäre?