Recruiting

Bewerbung: online, aber nicht mobil

Das Recruiting muss wohl doch nicht so dringend mobil machen: Sogar von den unter 29-Jährigen bevorzugen nur 3,4 Prozent die mobile Bewerbung. Während von den Befragten bis zum Altern von  19 Jahren 43 Prozent das Online-Formular als beliebteste Bewerbungsform nennen, ist der Favorit der 20- bis 29-Jährigen die E-Mail-Bewerbung (41 Prozent Nennungen). 

German Angst in der Generation Z

In Deutschland ist sowohl bei den Millennials (Jahrgang 1983 bis 1994) als auch in der nachfolgenden Generation Z (Jahrgang 1995 bis 2002) ein Pessimismus zu beobachten, der weit über dem globalen Durchschnitt liegt und seit dem Vorjahr signifikant zugenommen hat. Zu diesem Ergebnis kommt der achte Deloitte Millennial Survey, der heute veröffentlicht wurde.

Die Generation Z im Berufsleben

Ganz junge Arbeitnehmer sind, was das Thema Gleichberechtigung am Arbeitsplatz angeht, deutlich optimistischer als die etwas Älteren. So ist über die Hälfte (52 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen der Ansicht, dass Frauen und Männer im Job gleich behandelt werden. In der GenY (25 bis 36 Jahre) sind es nur noch 38 Prozent. Durchschnittlich denken auch weniger Vertreter der GenZ (41 Prozent), dass Frauen härter als Männer für Anerkennung oder eine Beförderung arbeiten müssen als die etwas älteren Millennials (51 Prozent).

Azubis sind wichtigste Zielgruppe der Weiterbildung

Die wichtigste Zielgruppe für Weiterbildung sind aus Sicht der Unternehmen in Deutschland die Auszubildenden. Sie zu fördern, gilt für 94 Prozent der Firmen als wichtige Maßnahme. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2018“, die Kantar TNS im Auftrag des Bildungsunternehmens sgd bereits zum zehnten Mal in Folge durchführte.

Jugendarbeitslosigkeit auf niedrigem Niveau

Statistisch gesehen war es für die junge Zielgruppe in Deutschland seit Anfang der 90er Jahre nicht mehr so leicht Arbeit zu finden wie heute. Während in Europa im letzten Jahr im Schnitt 19 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen* keinen Job hatten, waren es in Deutschland nur sieben Prozent. Damit ist Deutschland, was die Beschäftigungsquote der 15- bis 24-Jährigen Arbeitswilligen angeht, Europameister. Das geht aus dem heute veröffentlichten Statistischen Jahrbuch 2017 hervor, das online gratis zur Verfügung steht.

Zwei Drittel der Berufsanfänger sind bereit, den Job zu wechseln

Während mehr als Hälfte der Berufsanfänger mit Hochschulabschluss bekundet, dass sie mit ihrem ersten Job zufrieden sei (58 Prozent), sieht der Rest Verbesserungspotenzial oder ist mit der beruflichen Situation unzufrieden. Die gute Nachricht für Personaldienstleister: Wechselwillig sind nicht nur die Unzufriedenen. 

Genuss & Politikverdruss

Pünktlich zu den Bundestagswahlen zeigt die dritte Ausbildungsstudie von McDonalds: Knapp jeder zweite junge Erwachsene sieht seine Interessen nur unzureichend von der Politik berücksichtigt. 73 Prozent der 14 bis 25-Jährigen fordern von ihr eine bessere Ausrichtung der Lehrpläne auf das Berufsleben, 61 Prozent die Sicherstellung von Chancengerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt und 59 Prozent die soziale Durchlässigkeit in der Gesellschaft. 

Spießig arbeiten ist trendy …

… Co-Working hingegen nicht. Junge urbane Arbeitnehmer wollen am liebsten in einem Zweier-Büro sitzen oder ein Büro ganz für sich allein haben (jeweils 27 Prozent). Und 30 Prozent der 17- bis 28-Jährigen wünschen sich ein Home Office. Flexible Arbeitsplätze im Großraum? Damit können Unternehmen keinen Blumentopf – und gerade mal 14 Prozent der jungen Arbeitnehmer – gewinnen.