Mediennutzung

E-Paper der Tageszeitung mit Potenzial

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen halten das E-Paper für eine sinnvolle Alternative zur gedruckten Zeitungsausgabe. In der Gesamtbevölkerung beträgt der Anteil 59 Prozent. Damit zeigen sich junge Leser laut ZMG Zeitungsmarktforschung besonders aufgeschlossen gegenüber der digitalen Zeitung. Das heißt noch nicht, dass sie sie lesen oder gar bezahlen würden.

Pinterest sieht ziemlich alt aus

eMarketer.com berichtet, dass Pinterest im Jahr 2019 Snapchat als drittgrößte Social Media-Plattform in den USA überholt hat. Die renommiere Daten- und Marktforschungsplattform für digitale Märkte prognostiziert, dass Pinterest auch in den kommenden Jahren die Nase vorn haben wird. In jungen Zielgruppen ist es allerdings umgekehrt: Hier ist der Anteil der Snapchat-Nutzer mehr als doppelt so hoch wie der der Pinterest-Nutzer, so der eMarketer-Bericht.

Smartphone bei Jungen weit vorm Fernseher

Das Fernsehgerät hat in der Gesamtbevölkerung (an 14 Jahren) insgesamt die höchste Verbreitung: 95 Prozent nutzen es zumindest gelegentlich. Das Smartphone liegt mit 83 Prozent auf Platz zwei. Bei den 14- bis 29-Jährigen ist die Reihenfolge umgekehrt: 100 Prozent nutzen ein Smartphone, 87 Prozent einen Fernseher. Natürlich wissen wir, dass junge Zielgruppen anders mit Medien umgehen als ältere. Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2019 aber führt dies in direkten Vergleichen besonders anschaulich vor Auge:

Instagram als Nachrichtenquelle beliebter als Facebook

Über ein Drittel der erwachsenen Internetnutzer in Deutschland (34 Prozent) nutzen soziale Medien wie Facebook, WhatsApp oder YouTube als Quelle für Nachrichten. In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hat Instagram in Sachen News unter den Social Media-Angeboten die Spitzenposition übernommen: Fast jeder vierte junge Erwachsene (23 Prozent) schaut sich regelmäßig Nachrichteninhalte auf dieser Plattform an. Damit positioniert sich Instagram hier erstmals vor Facebook und YouTube (jeweils 22 Prozent), so Ergebnisse des heute veröffentlichten Reuters Institute Digital News Survey.