Finanzen

US-Millennials wollen mobile Finanzinfos

Die große Mehrheit der Millennials, die mehr über Finanzthemen erfahren will (93 Prozent), informiert sich online. Zwei Drittel der 18- bis 34-Jährigen (67 Prozent) würden gerne in puncto Sparen dazu lernen. Die junge Zielgruppe schätzt Wirtschaftsinformationen vor allem dann, wenn sie mobil und in bewegten Bildern zur Verfügung gestellt werden. 

Smarter zahlen, bitte!

Nur 13 Prozent der Smartphone-Nutzer in Deutschland verwenden ihr Gerät bereits, um mobil zu bezahlen. Laut einer PwC-Studie zählen 18- bis 35-Jährige zu den aktivsten Mobile Payment-Anwendern. Das größte Potenzial für dieses Bezahlverfahren sehen die PwC-Experten aber in der nicht mehr ganz so jungen Zielgruppe der 35- bis 54-Jährigen. 

Jackpot! Was tun mit den Millionen?

72 Millionen Euro stehen aktuell im Euro-Jackpot, und dank YouGov wissen wir nicht nur, was der Durchschnittsdeutsche damit anfangen würde. Wir wissen sogar, was junge glückliche Gewinner sich von einem hohen mehrstelligen Millionenbetrag erhoffen und kaufen würden. Zum Beispiel: Mehr Chancen beim anderen Geschlecht. 

Konsumbereit im Hier und Jetzt

Die junge Zielgruppe macht sich bekanntlich Sorgen um die künftige Rente. In der Gegenwart aber sind Jugendliche und junge Erwachsene, was ihre Finanzen angeht, ausgesprochen zuversichtlich – und entsprechend konsumfreudig: Bei vielen Waren sind sie deutlich eher geneigt die Luxus-Variante zu kaufen als Ältere. 

München muss man sich leisten können

Münchens Jugend mag ihre Stadt: Mehr als 90 Prozent schätzen die guten Bildungsmöglichkeiten und die Berufschancen, so die Münchner Jugendbefragung 2016: 87 Prozent fühlen sich in der Stadt wohl. 81 Prozent finden, dass es hier alles gibt, was sie brauchen – außer bezahlbaren Wohnungen. 

Von wegen „No risc, no fun“

Alter schützt vor Torheit nicht? Entgegen landläufiger Meinung treffen ältere Menschen riskantere Entscheidungen als jüngere. Der Grund: Bei Senioren sind positive Emotionen stärker ausgeprägt, was sie Risiken optimistischer bewerten lässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, die soeben in der Fachzeitschrift Psychological Science erschienen ist. Junge Erwachsene dagegen treffen rationalere (in diesem Falle bessere) Entscheidungen.

Wohnst Du schon oder mietest Du noch?

Junge Erwachsene in Deutschland glauben immer weniger daran, dass sie irgendwann einmal eine eigne Immobilie besitzen werden. 83 Prozent der 22- bis 29-Jährigen leben derzeit zur Miete. 34 Prozent gehen nicht davon aus, dass sich dies in naher oder ferner Zukunft ändern wird. Was künftigen Immobilienbesitz angeht, ist die deutsche Erben-Generation damit deutlich pessimistischer als Spanier, Briten oder Franzosen.