Wie man eine überzeugende Customer Experience für Millennials aufbaut

2018-08-08T18:48:45+00:00 08 Aug 2018|Einstellungen, Gesellschaft, Interview, Kaufverhalten, Marken|

Immer mehr junge Menschen wollen Produkte nicht besitzen, sondern teilen oder mieten. Wie erklären Sie diesen Trend und was bedeutet er für die Geschäftsmodelle etablierter Konzerne? Jan Döring  Die sogenannten Millennials – also junge Menschen, die zwischen 1980 und 2000 geboren sind – werden unsere Wirtschaft in der Tat umgestalten und mit der Art und Weise wie sie konsumieren viele Unternehmen zwingen, ihre traditionellen Strategien zu überdenken und neue Geschäftsmodelle zu finden. Den Millennials geht es dabei vor allem um Freiheit. Sie wollen sich nicht durch Konsum binden und einschränken lassen, sie lehnen unnötige Regeln und Zwänge ab, sie wollen die Welt so erleben wie es ihnen passt. Stattdessen wenden sie sich Dienstleistungen zu, die den Zugang zu Produkten ohne die Last des Eigentums ermöglichen, was zu einer so genannten „Sharing Economy“ führt. In einer aktuellen Online-Umfrage unter Millennials (jugendvonheute berichtete) gehen Sie diesem Phänomen nach. Welches Ergebnis sind aus Ihrer Sicht für Unternehmen besonders relevant? Jan Döring  Fast 70 Prozent der 18- bis 34-Jährigen antworteten, dass Geschäftsmodelle bei denen sie Produkte oder Services ad hoc, flexibel und ohne Bindung nutzen könnten, ihr Gefühl von Freiheit erhöhen würden. Und 55 Prozent meinen, dass es ihnen dabei nicht ums Geld, sondern ein bewussteres und leichteres Leben geht. Wie reagieren die Unternehmen auf den Drang junger Verbraucher nach Freiheit und neuen Konsummodellen? Jan Döring  Viele Unternehmen wirken auf mich noch etwas ratlos, wie sie dem Trend begegnen sollten. Mir scheint, dass nur wenige Firmen tatsächlich die Bedürfnisse der Millennials verstehen und bereit sind, ihre Geschäftsmodelle, Angebote oder Customer Experience für diese Zielgruppe wirklich anzupassen. Car Sharing ist sicherlich ein Vorreiter und ein gutes Beispiel wie Unternehmen ein neues Geschäftsmodell testen, um so den Wünschen der Millennials entgegenzukommen. Junge, urbane Menschen wollen eben kein eigenes Auto besitzen, weil der Besitz sie einengt, ihnen das Gefühl von Unabhängigkeit und Flexibilität nimmt. Wenn man Millenials als Zielgruppe identifiziert sollte sich dieser Drang nach Freiheit also in Geschäftsmodellen, Angeboten und Customer Experience widerspiegeln. Es ist wichtig sogenannte „Signature Moments“ zu kreieren, die den jungen Kunden das Gefühl geben, frei zu sein. Der Hamburger Otto Konzern etwa hat die Tochterfirma „Otto now“ gegründet. Kunden können dort Haushalts- oder technische Geräte für einen Monatsbeitrag mieten, der Vertrag kann jederzeit gekündigt werden. Otto liefert die Geräte kostenlos und holt sie auch wieder ab. Das bringt Flexibilität ins Leben. Welche betriebswirtschaftlichen Effekte hat der Schwenk vom Verkaufen zum Vermieten für einen Konzern und welche Branchen könnten Vorreiter sein? Jan Döring  Klar ist, dass die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Anpassung der Organisation zunächst eine Investition in die Zukunft ist. Aber diese Transformation muss unweigerlich angegangen werden. Schnelle Profite wird es dabei kaum geben. Viel wichtiger ist, dass ein Unternehmen und seine Marken langfristig relevant bleiben, indem sie auf den Zeitgeist einer jungen Generation reagieren. In unserer Umfrage wünschen sich eben 72 Prozent der Teilnehmer, dass Unternehmen noch mehr Alternativen zum Kaufen entwickeln, um als Konsument flexibel zu bleiben. Solche Sharing- oder Mietmodelle kann [Weiterlesen]

Millennials auf neuen Wegen des Konsums

2018-08-07T17:44:49+00:00 19 Jul 2018|Einstellungen, Gesellschaft, Kaufverhalten, Meldung, Sharing|

Millennials wollen neue Geschäftsmodelle: 55 Prozent der Millennials in Deutschland sagen, dass es ihnen beim Thema Sharing (oder Miete) weniger um das gesparte Geld als um ein bewussteres und leichteres Leben gehe. Und 69 Prozent der 18- bis 34-Jährigen geben an, dass sie neue, flexible Geschäftsmodelle ohne Bindung bevorzugen, weil diese ihnen eher ein Gefühl von Freiheit gäben. Stehen Abo- oder Mitglieds-Modelle damit vor dem Aus? [Weiterlesen]

Nike ist „Best Millennials‘ Brand“

2018-02-22T15:25:10+00:00 21 Feb 2018|Marken, Meldung|

Zum 15. Mal wurden heute Abend in München die stärksten Marken des Jahres mit der Verleihung des Best Brands Awards gefeiert. In der diesjährigen Sonderkategorie „Best Millennials‘ Brand“ siegte Nike. Der Sportartikelhersteller gewann vor Sony Play Station und Netflix. [Weiterlesen]

Wie Millennials Werbung wollen

2018-01-04T13:27:37+00:00 05 Jan 2018|Einstellungen, Meldung, Technik, Werbung, Zeitungen/Zeitschriften|

Alle werden älter. Sogar die Millennials. Vor wenigen Jahren zählten zu dieser Zielgruppe noch pubertierende Teenager. Mittlerweile sind die zwischen 1980 und Ende der 90er Jahre Geborenen aus dem Gröbsten raus, was man bei einer aktuellen Studie mit dem Titel #MeetTheMillennials im Hinterkopf behalten sollte. Die heute 22- bis 37-Jährigen finden Werbung vor allem dann okay, wenn sie „skippable“ ist, also übersprungen werden kann (81 Prozent). Werbung wird akzeptiert, wenn sie kurz (78 Prozent) und unaufdringlich ist (75 Prozent). Fast zwei Drittel der Befragten erwarten – wenn sie sich schon Werbung ansehen – eine Gegenleistung in Form von Gratis-Content.  [Weiterlesen]

Mobile Video: Viel genutzt, wenig selbst gedreht

2017-10-10T18:52:39+00:00 10 Okt 2017|Meldung, Mobile, Online, Smartphones, Social Media|

Deloitte hat heute aus dem 7. Global Mobile Consumer Survey 2017 ausgewählte Ergebnisse für den Deutschen Mobilfunkmarkt veröffentlicht – mit einigen Überraschungen, was die Nutzung und die Wünsche junger Zielgruppen angeht: Die totgesagte E-Mail ist auch bei jungen Erwachsenen noch nicht out. Der schnelle Mobilfunkstandard 5G interessiert kaum. Und Handy-Videos werden seltener selbst gedreht als YouTube, Instragram & Co vermuten lassen.  [Weiterlesen]

Was Sie schon immer übers Zähneputzen wissen wollten …

2017-09-25T15:28:15+00:00 26 Sep 2017|Gesundheit, Kosmetik/Körperpflege, Meldung|

…. beinahe hätten wir es Ihnen vorenthalten. Gestern nämlich, war nicht nur der Tag nach der Wahl, sondern auch der Tag der Zahngesundheit. Und zu letzterem gab es tatsächlich gute Nachrichten: Acht von zehn Bundesbürgern pflegen ihre Zähne vorschriftsmäßig (sagen sie jedenfalls). Rund jeder Dritte schrubbt seine Zähne weniger aus Angst vor dem Bohrer als vielmehr, um gut aussehen. In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen ist sogar bei fast jedem Zweiten der ästhetische Aspekt vorrangig.  [Weiterlesen]

Der ultimative Spot für Millennials …

2017-09-03T21:18:55+00:00 06 Sep 2017|Meldung, Online, Werbung|

… ist eine Parodie, die in drei Minuten kaum ein Klischee über die Generation der 16- bis 36-Jährigen auslässt: Für Millennials ist das Leben eine immerwährende Peace-Party an den schönsten Stränden, in den schönsten Städten, den coolsten Locations; Drink und Smartphone immer zur Hand, wenn nicht gerade die VR-Brille, die Gitarre oder der Hipster-Partner näher – äähhhm – liegen oder man gerade die Umwelt schützen oder die Welt retten muss. Danke an die Kollegen von onlinemarketing.de, ohne die wir diesen Spot vielleicht übersehen hätten.  [Weiterlesen]

Influencer-Marketing aus der Sicht junger Nutzer

2017-08-16T18:23:26+00:00 16 Aug 2017|Influencer, Meldung, Online, Social Media|

Das klingt jetzt erst mal kompliziert: Jeder siebte Internetnutzer, der Social Media-Kanäle zur Informationssuche nach Produkten und Services nutzt, findet sie bei Influencern (14,5 Prozent der Befragten). Für Jugendliche haben Produktinfos durch Influencer erwartungsgemäß eine höherer Relevanz, die sich durch eine neue Studie jetzt auch in Zahlen fassen lässt: Demnach gibt rund ein Drittel (36 Prozent) der 14- bis 17-Jährigen an, durch Influencer über Produkte informiert zu werden. Im Umkehrschluss klingt dies allerdings nicht mehr ganz so überzeugend, denn: Fast zwei Drittel der 14- bis 17-Jährigen, die Social Media-Kanäle zur Informationssuche nach Produkten und Services nutzen, finden diese eben NICHT bei Influencern. [Weiterlesen]

Mobile Millennials

2017-07-24T21:29:08+00:00 26 Jul 2017|Einstellungen, Meldung, Recruiting|

Grundsätzlich sind jüngere Arbeitnehmer eher zu einem Ortswechsel bereit, um die Karriere in Schwung zu bringen als ältere: Von den 18- bis 34-Jährigen in Deutschland können sich 77 Prozent einen berufsbedingten Umzug vorstellen, weniger als ein Viertel (23 Prozent) lehnt ihn pauschal ab. Von den Babyboomern hingegen ist jeder zweite ein Umzugsmuffel.  [Weiterlesen]

Smartphones dürfen mehr kosten …

2017-07-18T18:53:39+00:00 20 Jul 2017|Meldung, Mobile, Smartphones|

… sowohl an Zeit als auch an Geld, so die Studie Smartphone- und IoT-Verbrauchertrends 2017 : Die Hälfte der Millennials in Deutschland, Russland, den USA und Brasilien verbringt mehr als drei Stunden täglich am Smartphone und checkt über fünfzig Mal, was es Neues gibt. Ein Viertel prüft dies sogar mehr als hundert Mal pro Tag.  [Weiterlesen]