Millennials

Is was, Doc?

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder die Suchmaschine Ihres Vertrauens: Mehr als Hälfte der 18- bis 34-Jährigen sucht vor einem Arztbesuch online nach medizinischen Informationen. Damit sind die Symptom-Googler unter den Millennials deutlich häufiger vertreten als in der Gesamtbevölkerung. Nicht das einzige Problem, das Mediziner mit jungen Patienten haben.

Heineken sucht moderate Trinker

In seiner neuen weltweiten Kampagne sucht der Bier-Riese „moderate Trinker“. Genauer: Er lässt junge Frauen singend nach dem „Richtigen“ suchen, also dem Gelegenheits-, Gering- und Genusstrinker. Ob soviel Political Correctness bei der jungen Zielgruppe ankommt? Nun ja … mit Bonnie Tylers „I need a Hero“ geht da vielleicht was.

Dynamischste Marken aus Sicht der Millennials

Samsung deutlich vor Apple

Die größte Überraschung der Landor Global Agile Brand Study: Samsung rangiert bei den dynamischsten Marken deutlich vor Apple (Platz 6). Die Markenberatung Landor hatte auf Basis umfangreicher Sekundärforschung zunächst eine Auswahl der dynamischsten Marken ermittelt. Anschließend wurden Markenstärke, -image und -agilität im Rahmen einer dreiwöchigen Online-Community mit Millennials aus den USA, Großbritannien, China und Frankreich im Rahmen unterschiedlicher Aufgabenstellungen bewertet.

Quelle: Landor Global Agile Brand Study. Beweglichste Marken weltweit aus Sicht der Millennials. Ohne Prozentangaben.

Der Kampf um die Bildschirme

Surfen beim Fernsehen? Was die Parallelnutzung von TV und Internet angeht, leben die Deutschen hinterm Mond: Hierzulande nutzt nur jeder Vierte neben dem Fernsehen einen „Second Screen“ – europaweit sind es immerhin 44 Prozent und auf den anderen Kontinenten bereits über 60 Prozent. Auf Zweit- und Dritt-Bildschirme gucken vor allem die jungen Zuschauer.

Karriere? Nein Danke!

Nach jahrelangen Diskussionen kommt 2016 endlich die Frauenquote (zumindest für Aufsichtsratspositionen in Großunternehmen). Und jetzt das: Die jungen deutschen Frauen zieht es gar nicht in Führungspositionen, jedenfalls nicht massenweise: Nur 29 Prozent der weiblichen Millenials, also der unter 30-Jährigen, wünschen sich eine Top-Position. So ein Ergebnis des Deloitte Millenial Survey.

2020 wird alles besser…

…davon sind die sogenannten Millenials, also die 15- bis 24-Jährigen, überzeugt. 6800 von ihnen ließ Viacom für die Studie „MTV Knowing Youth: Vision 2020“ befragen – in 32 Ländern. 84 Prozent der Millenials sind der Ansicht, dass ihre Generation das Zeug dazu hat, die Welt zu verändern – natürlich zum Besseren! Die Gesellschaft wird 2020, glauben die Jungen, fairer und gleicher sein, die Wirtschaft stärker und stabiler. Es wird weniger Müll und mehr erneuerbare Energien geben. Die Welt wird friedlicher und toleranter. Kurzum: Die Jugend ist optimistisch wie eh und je. Hoffentlich bleibt sie es und hoffentlich behält damit recht! Es wäre doch zu blöd, wenn wir in 30 Jahren von den Teens und Twens von heute den Satz hören müssten: „Früher war alles besser.“ Denn der wird die Jugendlichen im Jahr 2044 genauso nerven wie die Generationen vor ihnen.

Frauen und Technik 3.0

Wenn der Steuer-Shitstorm über Alice Schwarzer endlich hinweg gebraust ist, hätten wir für die Frauenrechtlerin ein weiteres Aufreger-Thema parat: Frauen und Technik. Denn der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist bei diesem Thema sogar in der Generation der 18- bis 30-Jährigen eklatant: Obwohl genauso viele junge deutsche Frauen wie Männer ein Smartphone oder einen Laptop besitzen (jeweils rund drei Viertel) und ebenso viele Stunden pro Tag (jeweils fünf) online verbringen, befinden 85 Prozent der Männer ihre Technologie-Kenntnisse für exzellent oder gut. Bei den Frauen sind es dagegen nur 65 Prozent.