Werbung

Kein Verständnis für englische Claims

Bei englischen Werbesprüchen, die heute natürlich Claims heißen, scheint das Texterherz höher zu schlagen, weshalb werbungtreibende Unternehmen uns gerne mit selbigen erfreuen. Dass ein Großteil der Konsumentengemeinde den Douglas-Slogan „Come in and find out“ nicht ganz perfekt mit „Komm herein und finde wieder hinaus“ übersetzt hat, kalauert schon seit einer Studie aus dem Jahr 2003 durch die Presse. Und bleibt dennoch wahr. Das beweist die heute veröffentlichte  Claimstudie 2016. Demnach ist selbst die jüngere Zielgruppe kaum in der Lage, die englischen Claims, mit denen sie berieselt wird, halbwegs korrekt zu übersetzen. Immerhin: Viele Slogans geben der Zielgruppe ein gutes Gefühl. 

Der Hashtag in der Werbung

Die massive Präsenz des #Hashtags in aktuellen Fernsehsendungen zahlt sich für Twitter offenbar aus. Knapp 88 Prozent der 14- bis 39-Jährigen kennen den „#“. Bei Älteren lassen sowohl die Bekanntheit als auch die Wahrnehmung der Twitter-Raute in der Werbung stark nach, so eine TNS Infratest-Studie, die der Kurznachrichtendienst selbst in Auftrag gegeben hat. 

Heineken sucht moderate Trinker

In seiner neuen weltweiten Kampagne sucht der Bier-Riese „moderate Trinker“. Genauer: Er lässt junge Frauen singend nach dem „Richtigen“ suchen, also dem Gelegenheits-, Gering- und Genusstrinker. Ob soviel Political Correctness bei der jungen Zielgruppe ankommt? Nun ja … mit Bonnie Tylers „I need a Hero“ geht da vielleicht was.

Per Twitter und Facebook zur Polizei?

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©facebook.com/StadtpolizeiZ

Gerade berichten wir, dass die Polizei der beliebteste Wunscharbeitgeber deutscher Schüler ist, und schon macht bei Twitter & Facebook eine Kampagne der Stadtpolizei Zürich die Runde, die wirklich reizt, sich dort zu bewerben. „Lust mitzufahren? (Vorne natürlich.)“ steht auf dem Einsatzfahrzeug und „Jetzt bewerben: www.stadtpolizei.ch/jobs“. Bei Facebook überschlagen sich die (meist) positiven Kommentare.

Good bye Marlboro-Mann…

…hallo moderner Mann! Männer begeistern sich zunehmend für Themen wie Kochen, Mode und Körperpflege. Nur die Werbung hat´s noch nicht gemerkt und setzt unverdrossen auf Macho-Stereotype. Zu diesem Ergebnis kommt ausgerechnet eines der größten Agenturnetzwerke der Welt, die Omnicom Group, in einer Gemeinschaftsstudie mit Microsoft Advertising Canada. Laut  Modern Man 2014 zeigt die Hälfte der befragten Männer Interesse fürs Kochen, 68 Prozent für Ernährung und 41 Prozent für Körperpflege. Junge Männer der sogenannten Generation Z (Durchschnittsalter 22 Jahre) begeistern sich sogar noch mehr für diese Themen als Ältere und darüber hinaus auch stärker für Mode.

Kleckern statt klotzen

Jeder, der sich im Internet bewegt, kennt das Phänomen. Kaum hat man sich für ein Hotel in Prag entschieden, schon begegnet einem auf jeder zweiten oder dritten Website Werbung für ein Hotel in Prag – sinnigerweise von dem Veranstalter geschaltet, bei dem eben gerade gebucht hat. Bestellt man LEDs, verfolgt einen die Werbung des entsprechenden Elektroshops schon, bevor die neuen Leuchtmittel überhaupt geliefert wurden. Jetzt hat endlich mal jemand gefragt, wie Nutzer hartnäckig wiederholte Webshop-Werbung finden.

Von Mundhygiene-Werbung habe ich genug…

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Adriana (18), Maria (16) und Lisa (18)

Wir haben Teenager und Twens gefragt, was sie von Werbung halten. Heute geht es um die meistgehassten und die beliebtesten Spots. Doch zuerst ein aktuelles Ergebnis aus der Studie „Trend Tracking Kids 2013“ von iconkids & youth zur beliebtesten Fernsehwerbung: McDonald’s führt hier mit 13 Prozent Nennungen knapp vor Coca-Cola (12), gefolgt von Zalando (9 Prozent). Doch bei Zalando schreien in unserer Umfrage nicht alle Jugendlichen vor Glück.