Altersarbeit statt Altersarmut

Das Thema finanzielle (Un-)Sicherheit im Alter treibt schon die Millennials um. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der 24- bis 39-Jährigen rechnet damit, im Rentenalter weiter arbeiten zu müssen, um seinen Lebensstandard zu erhalten. Über alle Altersgruppen hinweg geht nur jeder Fünfte (19 Prozent) von Arbeit im Alter aus.

Stress durch Social Media

Das Thema ist nicht neu, die Ergebnisse sind es schon: Immer mehr junge Bundesbürger fühlen sich durch digitale Medien gestresst. Waren es im Vorjahr noch 36 Prozent, so liegt der Anteil der 14- bis 34-Jährigen, die sich gestresst fühlen, diesem Herbst bereits bei 41 Prozent. Junge Frauen fühlen sich deutlich öfter durch soziale Medien unter Druck gesetzt als junge Männer.

Marketing-Möglichkeiten per Messenger

Ein Drittel der jungen Erwachsenen in Deutschland haben schon per WhatsApp mit Unternehmen kommuniziert. Die Neigung, sich per Messenger mit Firmen auszutauschen, sinkt mit zunehmendem Alter. Dies ergab eine 7-Länder-Studie von YouGov für den Software-Anbieter MessengerPeople, die heute veröffentlicht wurde – drei Tage bevor das Verbot in Kraft tritt, Newsletter per WhatsApp zu verbreiten. Aber es gibt ja noch mehr Messenger-Marketing-Möglichkeiten.

Bewerbung: online, aber nicht mobil

Das Recruiting muss wohl doch nicht so dringend mobil machen: Sogar von den unter 29-Jährigen bevorzugen nur 3,4 Prozent die mobile Bewerbung. Während von den Befragten bis zum Altern von  19 Jahren 43 Prozent das Online-Formular als beliebteste Bewerbungsform nennen, ist der Favorit der 20- bis 29-Jährigen die E-Mail-Bewerbung (41 Prozent Nennungen). 

Hallo Marke, duz´ mich doch!

Instagram ist der „Duz-Kanal“ unter den Social Media-Plattformen. 82 Prozent der Befragten, die Instagram nutzen, wollen von Unternehmen dort lieber geduzt als gesiezt werden. Und dies gilt keineswegs nur für die werbliche Ansprache von jungen Zielgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Siezen und Duzen in der Markenkommunikation der App-Marktforschungsplattform Appinio.

Eltern brauchen Social Media-Nachhilfe

Unter den Social Media-Plattformen ist TikTok für Eltern die große Unbekannte: Nur rund ein Drittel (35 Prozent) der Eltern von unter 14-jährigen Kindern kennen die Kurzvideo-App überhaupt – von den Kids sind es 41 Prozent. Facebook schneidet mit 94 Prozent bei Eltern am besten ab, hat für Kinder dagegen kaum Bedeutung: Zwar kennen 71 Prozent der Kids Facebook, aber nur 16 Prozent von ihnen nutzen die Plattform.

Klimafreundliches Verhalten zwischen Theorie und Praxis II

Klimaschutz ist Jugendlichen wichtig, soll aber nicht weh tun: Müll/Plastik zu vermeiden, fällt im Zweifelsfalle leichter als der Verzicht auf Billigmode. Spannende Thesen dazu von Axel Dammler auf dem heutigen Kindermedienkongress.

Klimafreundliches Verhalten zwischen Theorie und Praxis I

Jüngere demonstrieren mehr, Ältere handeln häufiger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Energieversorgers Hamburg Energie zum Thema Klimaschutz: Demnach sind 82 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger unter 39 Jahren der Meinung, dass sie ihr Verhalten ändern müssen, um klimafreundlicher zu leben. Wenn es darum geht, den eigenen Lebensstil zu ändern und sich klimafreundlich zu verhalten, sind die über 60-Jährigen ihren jüngeren Mitbürgern aber einen großen Schritt voraus.

Endlich abgeschafft: Das Jugendwort des Jahres

Geschafft: Die Abschaffung des „Jugendwort des Jahres“ ist offiziell. Die mehr oder weniger krude – meist auch bei Jugendlichen unbekannte – Wortschöpfung bleibt uns 2019 erspart. Nicht etwa, weil jemand ein Einsehen gehabt hätte, sondern weil der Ponds-Verlag im Frühjahr die Rechte an der Marke Langenscheidt, dem Verursacher der Wort-Wahl, übernommen hatte. Ein Nachruf auf das „Jugendwort des Jahres“.