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Aldi und die Influencer

Aldi umwirbt die junge Zielgruppe: Der Discounter kooperiert mit den Instagramern von alman_memes2.0. Aus Sicht von Aldi „ein neuer Weg im Influencer Marketing“ (s. u.). Auf dem Alman-Account nehmen die Hauptcharaktere „Achim“ und „Anette“ in täglichen Memes typisch deutschen Klischees auf die Schippe. Dazu zählt mitunter auch das Einkaufen bei Aldi. Jetzt kooperieren Aldi Nord und Aldi Süd mit den Erfindern der Alman-Memes und wollen so mit einem Augenzwinkern zeigen, dass Aldi in Deutschland Kult ist. Das kommt bei den Nutzern offenbar nicht schlecht an. Wahrscheinlich ebenso, wie die Kollektion des YouTube-Stars Julian Bam (der seinen YouTube-Kanal zwar gerade stilllegt), dessen Klamotten ab Montag (27.01.2020) in den Filialen von Aldi Süd zu haben sind.

Instagram als Nachrichtenquelle beliebter als Facebook

Über ein Drittel der erwachsenen Internetnutzer in Deutschland (34 Prozent) nutzen soziale Medien wie Facebook, WhatsApp oder YouTube als Quelle für Nachrichten. In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hat Instagram in Sachen News unter den Social Media-Angeboten die Spitzenposition übernommen: Fast jeder vierte junge Erwachsene (23 Prozent) schaut sich regelmäßig Nachrichteninhalte auf dieser Plattform an. Damit positioniert sich Instagram hier erstmals vor Facebook und YouTube (jeweils 22 Prozent), so Ergebnisse des heute veröffentlichten Reuters Institute Digital News Survey.

700 Millionen Euro für Influencer Marketing 2018

Auf den Medientagen München bezifferte Prof. Dr. Klaus Goldhammer die Erlöse aus dem Influencer Marketing im deutschsprachigen Raum für das Jahr 2018 auf geschätzt 700 Millionen Euro – mit Instagram und YouTube als wichtigsten Kanälen. Bis 2020 dürften die Erlöse laut Schätzungen auf eine Milliarde Euro ansteigen. Influencer sind keine Teenie-Geheimtipps mehr und werden von Vermarktern allmählich auf Augenhöhe wahrgenommen, so ein Fazit der Medientags-Veranstaltung „Best of Influencer Marketing“.

Deutschlands bestverdienende YouTuber

Klatsch & Tratsch, Beauty & Lifestyle und Videospiel-Videos lassen die Kassen klingeln: Promiflash, BibisBeautyPalace und Paletten sind Deutschlands bestverdienende YouTuber . Sie betreiben die umsatzstärksten deutschen Kanäle – so eine solide Einschätzung der Kommunikationsberatung Faktenkontor, die diese Daten auf Basis ihres YouTuber-Relevanzindex errechnet hat. Die drei Top-Verdiener fuhren demnach mit ihren Internet-Videos 2017 zusammen fast zwei Millionen Euro an Werbeeinahmen über das YouTube-Partnerprogramm ein – sonstige Einnahmen über Produktplatzierungen, Auftritte usw. sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Meist gesehene YouTube-Werbefilme 2017

YouTube zieht seine Werbespot-Bilanz in diesem Jahr bereits zu Nikolaus und präsentiert die meist gesehenen, meist geteilten und mit den meisten Likes versehenen Werbefilme. Auf Platz 1 der YouTube Ads of the year 2017 schaffte es Samsung India mit einem Video, dass es innerhalb von nur sieben Wochen auf 100 Millionen Zuschauer brachte (mittlerweile sind es 150 Millionen Aufrufe). Die Top Ten-Werbespots wurden insgesamt mehr als eine halbe Milliarde mal angeschaut. 14 Millionen Stunden verbrachten YouTube-Nutzer damit, diese zehn Werbevideos zu sehen. Die kompletten Top Ten mit allen den Links …

Ein Jahr funk – Zahlen zum Jugendangebot von ARD + ZDF

Aufmerksame Medienbeobachter wissen: funk funkt nicht. Das Content-Netzwerk von ARD und ZDF bietet auf verschiedenen Plattformen Online-Inhalte für 14- bis 29-Jährige (auch Ältere dürfen Spaß an den zum Teil schön-schrägen Inhalten haben). Zum ersten Geburtstag haben ARD und ZDF uns jetzt eine Runde Zahlen ausgegeben. Erstes Ergebnis: Nur 20 Prozent der 14- bis 29-Jährigen kennen die Marke funk, so die ARD/ZDF-Onlinestudie 2017. Warum das eigentlich schade ist … 

Vertrauensfragen in Zeiten von Fake News und Social Bots

Wenn es um aktuelle politische Berichterstattung geht. vertrauen drei Viertel der 18- bis 29-Jährigen ARD und ZDF. Klingt nach einem klaren Bekenntnis zu den Öffentlich-Rechtlichen, ist es aber nicht. Eine positive Einstellung bedeutet nämlich nicht zwangsläufig, dass die öffentlich-rechtlichen Sender auch eingeschaltet werden, wenn es um diese Themen geht: Nur 57 Prozent der jungen Erwachsenen nutzen die aktuelle politische Berichterstattung von ARD und ZDF. 

Jeden Zweiten nerven Urlaubsbilder in sozialen Medien

Einerseits ist jeder zweite Bundesbürger von der Masse der geposteten Urlaubs-Bilder genervt. Andererseits stellen fast ebenso viele die eigenen Reiseeindrücke nur allzu gern zur Schau: 47 Prozent tun das über soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Tumblr, sechs von zehn (59 Prozent) teilen ihre Fotos digital über WhatsApp oder Snapchat.