Meldung

Gucken kostet nichts…

…eigentlich. In Australien aber verlangt eine resolute Einzelhändlerin jetzt fünf Dollar von Leuten, die sich in ihrem Laden für glutenfreie Lebensmittel nur umschauen wollen, berichtet die Brisbane Times. Der Grund für die drastische Maßnahme: Immer mehr Konsumenten sehen sich im Einzelhandel Produkte lediglich an und lassen sich beraten, kaufen dann aber online. Neudeutsch nennt man diesen Trend „Showrooming“. Unter Händlern heißt er schlicht „Beratungsklau“.

Geh´ wählen!

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©www.wahlgang.de

Das Interesse an der Bundestagswahl ist beim jüngeren Publikum offenbar deutlich größer als vor vier Jahren. So lag die Quote des TV-Duells zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück am Sonntag bei 45,5 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Im Vorfeld der Wahl 2009 hatte sich nur 35,3 Prozent der jüngeren Zielgruppe für die Debatte auf den vier großen Sendern interessiert. Dennoch bleibt es ein Kreuz mit dem Kreuzchen machen! Knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl wissen viele Erstwähler nicht, ob und wem sie ihre Stimme geben.Knapp drei Wochen bis zur Bundestagswahl und noch immer wissen viele Erstwähler nicht, ob und wem sie ihre Stimme geben. Jetzt hilft der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) auch Jungwählern bei der Entscheidung, wo sie ihr Kreuzchen machen sollen: Einfach zu verschiedenen politischen Themen die eigene Meinung anklicken, Prioritäten setzen und der Wahl-O-Mat zeigt, welcher Partei man am nächsten steht. Die Idee zum Wahl-O-Maten hatte 2002 die Politikfabrik, eine studentische Agentur, die mit ihrer Initiative die „Wahl Gang“ auch zur Bundestagswahl 2013 wieder eine der originellsten Ideen zur Mobilisierung von jungen Wählern hatte: den Fahrradsattelbezug mit dem überzeugenden Argument „Arsch hoch, wählen gehen!“

Facebook-Gewinnspiele sind jetzt einfacher

Seit 27. August ist es amtlich. Facebook hat seine Regeln geändert. Unternehmen dürfen auf Facebook jetzt offiziell Gewinnspiele durchführen ohne – wie bisher – den Umweg über eine App nehmen zu müssen. Ab sofort kann die Teilnahme an einem Gewinnspiel mithilfe von Kommentaren zu einem Beitrag, Likes oder Nutzerbeiträgen auf der Seite des Unternehmens erfolgen. Das ist auf jeden Fall einen „Daumen hoch“ wert. Nach den Unternehmen könnte es aber vor allem auch Zocker und Schnäppchenjäger auf den Plan rufen.

Kinder als Autokunden

Sie haben noch keinen Führerschein, sind zum Teil noch nicht einmal dem Kindersitz entwachsen. Trotzdem bestimmen Kinder und Jugendliche kräftig mit, wenn ihre Eltern sich ein neues Auto zulegen. Erfahrene Autoverkäufer wissen: Mit der jungen und jüngsten Zielgruppe sollte man sich beim Familien-Ereignis Autokauf gut stellen. Bezahlt wird der neue Wagen zwar von Mama und Papa – bei Marke, Modell und Ausstattung aber wird Kindern und Jugendlichen eine Menge Mitsprache eingeräumt.

Die Schultüten sind (aus-)gepackt!

Während Hamburgs ABC-Schützen schon seit drei Wochen die Schulbank drücken, haben Erstklässler in Bayern noch drei Wochen Zeit, bevor der „Ernst des Lebens“ beginnt. Je nach Bundesland sind die Schultüten also schon ausgepackt, gepackt oder werden vorbereitet. Aber schon jetzt steht fest, was bundesweit in den bunten Papprollen landet(e): Zahnärzte dürfen sich freuen! Nachdem im letzten Jahr die Vernunft triumphierte und Schulutensilien die beliebtesten Einschulungsgeschenke waren, führen Süßigkeiten in diesem Jahr wieder die Liste der Gaben an ABC-Schützen an. Kein Wunder also, dass die Schultüte in manchen Regionen schlicht „Zuckertüte“ genannt wird.

Jugendsprache – ein Crashkurs

Von Jugendsprache habe ich „kP“ (keinen Plan). Ist ja auch „kD“ (kein Ding), wenn man ü-30 ist und manches nicht mehr rallt (versteht). Aber man will ja weder Nullchecker noch Noob sein, geschweige denn Vollsocke oder Volllampe. Also lerne ich eine weitere Fremdsprache: JUGENDLISCH. Gefühlte zwei Wochen bei Google und vier Bücher später kann ich nahezu perfekt glöken (Jugendsprache sprechen). Wie das geht, zeigt ein Crashkurs in fünf Lektionen.

Kinder an die (Einkaufs-)Macht

Ob montags bei Tengelmann, dienstags bei Edeka oder mittwochs bei Real… Kinder beeinflussen die Kaufentscheidungen ihrer Eltern. Und die unterschätzen die Einkaufsmacht der lieben Kleinen ganz gewaltig. Nicht nur die klassische „Quengelware“ landet auf Initiative der Kinder im Einkaufswagen – der Nachwuchs entscheidet zunehmend auch beim Handy-, Computer- und sogar beim Autokauf.

Inflationsausgleich beim Taschengeld

Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren haben durchschnittlich 27,56 Euro im Monat Taschengeld. Das sind 38 Cent mehr als im Vorjahr. Das ist ein Ergebnis der KidsVerbraucherAnalyse 2013 (KidsVA), die der Egmont Ehapa Verlag heute veröffentlicht. Mit dem etwas großzügigeren Taschengeld gleichen Eltern – bewusst oder unbewusst – in etwa die Inflationsrate aus. Um die Kaufkraft der Kinderzielgruppe braucht man sich nicht zu sorgen, zumal zusätzlich Bares lacht: an Weihnachten (durchschnittlich 80 Euro), zum Geburtstag (64 Euro) sowie bei einigen auch zu Ostern (25 Euro). Die Kids VA ist eine der größten Studien zum Konsum- und Medienverhalten der Kinder von 6 bis 13 Jahren. Befragt werden sowohl die Kids als auch ein Elternteil.

Angeber

Mein Handy ist cooler als Deins!
Womit kann man am besten angeben? Mit dem neuen Handy natürlich! Handy/Smartphone sind für Mädchen und Jungs in fast allen Altergruppen das Angeber-Accecoire Nummer 1: Für 41 Prozent der 6- bis 19-Jährigen sind sie das bei weitem wichtigste Statussymbol. Weit abgeschlagen auf den Plätzen 2 und 3 der Angeber-Liste rangieren Klamotten und Auto (jeweils 9 Prozent der Nennungen). Nur bei den 6- bis 9-jährigen Jungs hat das Fahrrad noch knapp die Nase vorn, bei den Mädchen dieser Altergruppe ist das Handy dagegen schon an der Angeber-Spitze. Auf den weiteren Plätzen aber folgen bei den jüngsten Mädchen Klassiker wie das Fahrrad, Barbie, Prinzessin Lillifee, der Hund und das eigene Zimmer. Irgendwie beruhigend, oder? Erhoben wurde das Ranking der beliebtesten Dinge zum Angeben von iconkids & youth im Trend Tracking Kids 2013.