Beruf

Alles außer süß?

Zucker ist böse. Wahlweise ist das weiße Zeug „das neue Fett!“ (SWR), „der neue Tabak“ (Welt) oder gleich „das neue Heroin“ (n-tv). Besonders in der Kritik ist Zucker nicht in seiner reinen Pulverform, sondern schlau versteckt in Süßigkeiten und gut getarnt in Fertiggerichten. Dies hat sich zum Leidwesen der Hersteller auch in jungen Familien rumgesprochen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. 

Audi und die Generation Z

Vorsprung durch Marktforschung: Automobilhersteller Audi hat fast 5.000 junge Arbeitnehmer der Generation Z (ab 1995 geboren) und der Generation Y (1980 bis 1994) befragt, um deren berufliche Wünsche und Ziele besser verstehen. Wichtigste Ergebnisse: Die Generation Z zeigt sich loyal, flexibel und karriereorientiert – und unterscheidet sich damit gar nicht so sehr von ihrer Vorgänger-Generation. Die Studie hat nur einen kleinen Schönheitsfehler ..

Arbeitest du noch oder lebst du schon?

Für 81 Prozent von Deutschlands Uni-Absolventen stehen Familie und Freunde im Leben klar an erster Stelle. Erfolg und Karriere zählen nur 54 Prozent zu den wichtigsten Werten und Zielen. Damit hat das persönliche Umfeld noch an Bedeutung gewonnen: Vor zwei Jahren hatten nur 71 Prozent der Studierenden Family & Friends eine so große Bedeutung zugewiesen. Das hat Folgen für die künftigen Arbeitgeber, denn die Mobilität der potenziellen Nachwuchskräfte nimmt ab: Die Hälfte der befragten Absolventen will für ihren künftigen Arbeitsplatz nicht umziehen. 

Unethisches Verhalten in Unternehmen

Junge Entscheidungsträger haben wenig Hemmungen, sich im Job unethisch zu verhalten, wenn es denn der eigenen Karriere oder der Firma dient. In Zeiten, in denen kaum ein Nachwuchsmanager um eine Compliance-Schulung herumkommt, könnte man annehmen, dass die Jüngeren ein besonders ausgeprägtes Unrechtsempfinden haben – das Gegenteil ist der Fall, stellt E& Y in einer internationalen Studie fest. 

Recruiting-Trends in Serie

Das Online-Karriereportal Monster und das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Uni Bamberg veröffentlichen zum 15. Mal in Folge die Studienreihe Recruiting Trends. Die aktuelle Studie umfasst fünf Themenspecials, darunter eines zum Mobile Recruiting. Der Hype um die mobile Bewerbung ist demnach in der Realität noch nicht ganz angekommen …

Rückschritt bei der Gleichberechtigung

Junge Frauen fühlen sich in der Arbeitswelt heute stärker benachteiligt als zu Beginn dieses Jahrzehnts. 28 Prozent der weiblichen Millennials glauben, dass Männer im Job bevorzugt würden. 2011 waren nur 16 Prozent dieser Meinung. Auch in Deutschland ist die „gefühlte“ Diskriminierung aktuell besonders ausgeprägt. 

Mediennutzung von Berufseinsteigern

Bei der Mediennutzung von Berufseinsteiger (im Alter von 20 bis 29 Jahren) haben On-Demand-Angebote eine sondere Bedeutung. Klassisches Fernsehen nutzen sie vor allem zur Entspannung. Auch bei Live-Übertragungen von Events schaltet diese Zielgruppe den Fernseher noch gerne ein. Zu diesen und weiteren Ergebnisse kommt eine qualitative Studie, die die ARD zusammen mit dem Forschungsinstitut GIM (Gesellschaft für innovative Marktforschung) durchgeführt hat.

Mädchenhafte Traumberufe

„Emma“ ist 40 geworden. Die Zeitschrift hat so manchen Kampf für die Gleichberechtigung gefochten und sie dennoch nicht in alle Winkel der Republik getragen. In deutschen Kinderzimmern ist jedenfalls noch (fast) alles beim Alten: Mädchen mögen es weiterhin rosa und wollen am liebsten Tierärztin (10 Prozent), Tierpflegerin (7 Prozent) oder Krankenschwester (6 Prozent) werden.