Meldung

Sprachassistenten als Internetzugang für Kinder

Selbständig ins Internet? Dafür galt früher die Voraussetzung, lesen zu können. Apps für Kinder haben diese Problem mit Icons und anderen Bildchen bereits halbwegs gelöst (die Kids müssen sie nur erst mal gefunden haben). Jetzt sind die Sprachassistenten als Internetzugang für Kinder im Kommen. Sie machen es Kindern kinderleicht , sich im online zurechtzufinden.

Kinderbuch – Top und Flop

“Are you an Fan? Kindermedien neu denken“. Unter diesem Motto stand heute der Kindermedienkongress 2018 der Akademie der Deutschen Medien in München. Sinnigerweise im „Literaturhaus“ gab es gute und schlechte Nachrichten zum Thema Buch: Zum einen eine überraschende Start-up-Story zum Uralt-Medium. Zum anderen, von der jungen Zielgruppe selbst, eine „Negativmeldung“ – im wahrsten Sinne des Wortes.

700 Millionen Euro für Influencer Marketing 2018

Auf den Medientagen München bezifferte Prof. Dr. Klaus Goldhammer die Erlöse aus dem Influencer Marketing im deutschsprachigen Raum für das Jahr 2018 auf geschätzt 700 Millionen Euro – mit Instagram und YouTube als wichtigsten Kanälen. Bis 2020 dürften die Erlöse laut Schätzungen auf eine Milliarde Euro ansteigen. Influencer sind keine Teenie-Geheimtipps mehr und werden von Vermarktern allmählich auf Augenhöhe wahrgenommen, so ein Fazit der Medientags-Veranstaltung „Best of Influencer Marketing“.

Digitaler Stress für die Digital Natives

Mehr als ein Drittel der 14- bis 34-Jährigen in Deutschland fühlt sich durch digitale Medien unter Druck gesetzt. „Digitaler Stress“ wird vor allem durch die vielen Ablenkungsmöglichkeiten wie Blogs, Videos und Chats in sozialen Netzwerken ausgelöst. Diesen können sich zwei Drittel der jungen Zielgruppe nach eigenen Angaben nicht entziehen. Angesichts dieser Ergebnisse verwundert es kaum, dass 77 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen glauben, dass ihr Leben im vergangenen Jahr anstrengender geworden sei.

Zahlen, bitte!

Und zwar am liebsten nicht nur bargeldlos, sondern auch kontaktlos. Rund drei Viertel der 16- bis 29-jährigen Bundesbürger würden es vorziehen, ihre Karte nicht mehr zücken zu müssen, um an der Supermarktkasse zu bezahlen. Knapp zwei Drittel der jungen Zielgruppe hätten kein Problem, wenn Bargeld gänzlich angeschafft würde. 

„Alexa, schließ´ eine Haftpflichtversicherung für mich ab!“

Sollte das Versicherungsgewerbe demnächst tatsächlich aufs Wort gehorchen? Die Studie Digitale Versicherung 2018 geht davon aus: 18 Prozent der unter 35-Jährigen können sich demnach vorstellen, Versicherungen über digitale Sprachassistenten abzuschließen. 

Jugendliche oft mit Fake News konfrontiert

Die Hälfte der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland berichtet, mindestens einmal pro Woche in den sozialen Medien auf Falschnachrichten zu stoßen, fast ein Fünftel sogar täglich. Dies sind Ergebnisse der Studie Engagiert, aber allein der Vodafone Stiftung Deutschland, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. 

Marken, über die Millennials sprechen

Wenn nicht gerade ein Shitstorm tobt, ist es für Marken wohl das Größte, wenn sie Gesprächsstoff bieten; wenn Verbraucher freiwillig mit Freunden und Verwandten über sie reden. Am erfolgreichsten, was diese Form der „Markenkommunikation“ angeht, ist aktuell Netflix. Der Streaming-Dienst ist die Marke, über die die junge Zielgruppe in Deutschland am stärksten kommuniziert und steht damit an erster Stelle des YouGov BrandIndex-Rankings Millennial Mentions 2018. Auf Rang zwei und drei der Marken der Millennials folgen in Deutschland Ikea und WhatsApp. Insgesamt sprechen die Millennials am häufigsten über digitale Marken – neben Ikea schaffen es aber immerhin noch die „Offliner“ McDonalds und Nutella in die Top-Ten.

Politikverdrossenheit in Ost und West

Bekanntlich soll seit 1990 zusammenwachsen, was zusammen gehört. So ganz geklappt hat das offenbar bis heute nicht. Selbst die junge Zielgruppe, die das geteilte Deutschland gar nicht mehr erlebt hat, stellt aktuell mehrheitlich kulturelle Unterschiede zwischen Ost und West fest. Gesamtdeutsch ist die Politikverdrossenheit: Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der 16- bis 30-Jährigen finden, dass die Politik ihre Interessen nicht vertritt.