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Shopping: Ein Fünftel inspiriert von Influencern

Jugendliche, die sich beim Kauf von Produkten von Influencern inspirieren lassen, sind tendenziell geselliger, sportlicher und kreativer als ihre Altersgenossen. Dies geht aus der Schweizer Intermediastudie MA-Strategy hervor, die die WEMF heute veröffentlichte. Demnach gibt rund ein Fünftel der 14- bis 24-Jährigen an, sich beim Shopping an Influencern zu orientieren. Ein Ergebnis, das in Deutschland nicht grundlegend anders ausfallen dürfte.

Junge Erwachsene freuen sich besonders auf Weihnachten

Die 18- bis 29-Jährigen freuen sich viel mehr auf Weihnachten als ältere Zielgruppen. 80 Prozent der Jüngeren bestätigen in einer Umfrage von quantilope ihre Vorfreude auf das Fest. In der Generation 50+ ist die Vorfreude deutlich weniger ausgeprägt (60 Prozent). In allen Altersgruppen stellt man sich darauf ein, dass in Corona-Zeiten Weihnachten anders ausfallen wird als sonst. Und was planen die jungen Erwachsenen an Weihnachten zu verschenken? 

Dämpfer für den jugendlichen Optimismus

Von wegen Party: 52 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen halten die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für angemessen. 83 Prozent halten sie auch ein. Dies ist ein Ergebnis der heute veröffentlichten Jugendstudie 2020 der TUI Stiftung. Demnach ist noch eine deutliche Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen (62 Prozent) optimistisch, was ihre persönliche Situation angeht. Allerdings ist der Anteil derjenigen, die eine rosige Zukunft für sich sehen, innerhalb eines Jahres um 7 Prozentpunkte gesunken.

GenZ: Gesellschafts-Erneuerer wollen bei Marken mitmischen

Spotify gibt mit dem Culture Next Trend Report 2020 Einblicke in das, was die Gen Z weltweit beschäftigt – und was Marken daraus lernen können/müssen, wenn sie junge Zielgruppen erreichen wollen. Demnach sagen in Deutschland 62 Prozent der 15- bis 25-Jährigen, dass ihre Generation bereit sei, die Gesellschaft von Grund auf zu erneuern. Knapp die Hälfte denkt, dass ältere Generationen nicht mehr als Wegweiser zum Erwachsenwerden taugen, weil sich in der Welt zu viel verändert habe. Und die Folgen für das Jugendmarketing?

Internetnutzung in Corona-Zeiten: Da geht noch was

Neun von zehn 14- bis 29-Jährigen nutzen im Internet täglich mediale Angebote – Artikel, Audio- und Video-Inhalte – ein Plus von 10 Prozentpunkten im Vergleich zu 2019. Corona schlägt sich auch in den Ergebnissen der neuen ARD/ZDF-Online-Studie nieder: Gerade in der jungen Zielgruppe hat sich die Nutzungsdauer von Online-Angeboten aus dem Bereich des medialen Internets besonders deutlich erhöht: um 50 Minuten auf rund vier Stunden (257 Minuten). Da geht noch was: 

Die Jugend fühlt sich nicht ernst genommen

Jugendliche sind ernsthafter und besorgter als die Generation vor ihnen. Das betrifft den Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie und mehr noch die Bedrohung durch die globale Klimakrise. Der Optimismus der Jugendlichen ist gedämpft – je niedriger der Bildungsgrad, desto ausgeprägter der Pessimismus. Dies sind Ergebnisse der Sinus-Jugendstudie 2020 „Wie ticken Jugendliche?“.

Jugendliche befürchten schlechtere Ausbildungschancen

Berufsausbildung ist nach wie vor hoch attraktiv für Jugendliche in Deutschland. Doch über 60 Prozent finden, dass sich die Ausbildungschancen durch Corona verschlechtert haben und die Hälfte von ihnen ist der Auffassung, dass die Politik wenig bis gar nichts für junge Menschen tut, die einen Ausbildungsplatz suchen.

Mobile Video 2020: Plus für Premium Content

Rund 80 Prozent der 13- bis 35-Jährigen in den USA sehen sich täglich Videos anderer Nutzer auf ihrem Smartphone an. Damit stieg die mobile Nutzung von User Generated Video Content noch einmal um vier Prozent gegenüber Vorjahr. Allerdings flacht die Wachstumskurve bei Nutzervideos etwas ab. Ganz anderes beim Premium Content: Mehr als die Hälfte der jungen Zielgruppe sieht täglich längere TV-Shows. Filme und Serien auf dem Smartphone (eine ein Plus von 42 Prozent). Was Werbungtreibende wissen sollten …

Billie Eilish als Telekom-Testimonial

Die Deutsche Telekom startet am heutigen „International Youth Day“ der Vereinten Nationen eine Kampagne in mehreren europäischen Ländern – unter dem Hashtag #WHATWEDONEXT.  Im Mittelpunkt steht der positive Umgang junger Menschen mit vernetzten Technologien – zum Nutzen der Gesellschaft. Mit der fünffachen Grammy-Preisträgerin Billie Eilish will die Telekom bei der Generation Z punkten. Eine passende Studie gibt´s auch. 

Junge Erwachsene mistrauen TikTok

Wird TikTok in den USA demnächst unter Microsoft-Flagge segeln? Oder wird Donald Trump der Social-Video-Plattform den Wind aus den Segeln nehmen? Man weiß es nicht. Fest steht: Nicht nur der US-Präsident, sondern auch die jungen Erwachsenen in Deutschland haben wenig Vertrauen in TikTok – wenn auch vermutlich aus anderen Gründen. Das berichtet Horizont.  Demnach hält laut einer Civey-Umfrage eine überwältigende Mehrheit der 18- bis 29-jährigen (83,3 Prozent) TikTok für nicht vertrauenswürdig. Nur 6,9 Prozent der jungen Erwachsenen sprechen der Plattform ihr Vertrauen aus.