Instagram

Die Hälfte der Twens hat schon auf YouTuber-Empfehlung gekauft

Was Kaufentscheidungen angeht, haben Social-Media-Influencer auf die 20- bis 29-Jährigen den größten Einfluss. 52 Prozent der Twens folgten nach eigenen Angaben im letzten Jahr bei Anschaffungen bereits den Empfehlungen von YouTubern. Instagrammer liegen in dieser Altersgruppe mit 50 Prozent dicht auf. Auch Blogger erzielen mit 42 Prozent Usern, die auf ihren Rat hin kauften, in dieser Alterszielgrupppe die höchste Shopper-Quote.

Neu: Likes auf Instagram lassen sich jetzt verstecken

Seit heute ist es offiziell: Instagram und Facebook ermöglichen den Nutzern ab sofort, die bisher öffentlichen „Gefällt mir“-Angaben zu verbergen. Vor allem im Hinblick auf eine (mangelnde) Anzahl von Likes auch für Unternehmen keine ganz uninteressante Möglichkeit. Wie es funktioniert – und wann es sinnvoll sein kann:

It’s time to TikTok

91 Prozent der KonsumentInnen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren sind nach eigenen Angaben bereits über Social Media-Kanäle auf Produkte aufmerksam geworden (Gesamtbevölkerung: 57 Prozent). Instagram hat mit 39 Prozent Kaufabschlüssen in der jungen Zielgruppe als Verkaufsmedium die Nase vorn. TikTok holt trotz insgesamt geringerer Reichweite auf (12 Prozent Kaufabschlüsse). Dies zeigt die aktuelle Social Shopping-Studie des ECC Köln.

Verlorene Jugend: Nach Facebook „altert“ auch Instagram langsam

Die Facebook-Nutzung von Teenagern fällt auf den Tiefststand der letzten zehn Jahren. Erstmals verliert auch Instagram Nutzer in der jüngsten Zielgruppe. „Die anhaltend schwindende Akzeptanz unter Teenagern und Twens zeigt: Facebook taugt nicht mehr als Universallösung in der Social-Media-Kommunikation,“ sagt Dr. Roland Heintze, geschäftsführender Gesellschafter des Faktenkontors, anlässlich der Veröffentlichung des des Social-Media-Atlas 2021, der zehnten Ausgabe der Studie. Mehr zur aktuellen und zur Langzeit-Entwicklung der Social Media-Kanäle:

Mit Fake-Profilen gegen Marken-Fakes

Aufmerksamkeit für Fake-Produkte auf der Plattform zu schaffen, über die sie häufig vertrieben werden: mit einer Influencer-Kampagne auf Instagram. Auf diese Idee kam die Agentur TBWA/Switzerland für Stop Piracy – einem Schweizer Verein, der sich dem Kampf gegen Markenpiraterie verschrieben hat. Die Organisation tat, was sonst Cyber-Kriminellen überlassen bleibt: Sie „fälschte“ die Identitäten bekannter InfluencerInnen und machte in deren Namen Werbung für Uhren, Parfums und Nahrungsergänzungsmittel, die es nicht gibt.  Mehr zur  dieser „Fakefluencer“-Kampagne …

Internetnutzung in Corona-Zeiten: Da geht noch was

Neun von zehn 14- bis 29-Jährigen nutzen im Internet täglich mediale Angebote – Artikel, Audio- und Video-Inhalte – ein Plus von 10 Prozentpunkten im Vergleich zu 2019. Corona schlägt sich auch in den Ergebnissen der neuen ARD/ZDF-Online-Studie nieder: Gerade in der jungen Zielgruppe hat sich die Nutzungsdauer von Online-Angeboten aus dem Bereich des medialen Internets besonders deutlich erhöht: um 50 Minuten auf rund vier Stunden (257 Minuten). Da geht noch was: 

Instagram gewinnt, Facebook verliert weiter

91 Prozent der 16- bis 19-Jährigen nutzen Instagram. Facebook verliert (nicht nur) bei den Jugendlichen weiter an Boden – nur noch 36 Prozent der älteren Teenager greifen darauf zu. Dies sind Ergebnisse des aktuellen Social-Media-Atlas der seit 2011 jährlich die Nutzung sozialer Medien in Deutschland erhebt.

JIM-Studie II: Jugendliche Instagram-Nutzer haben im Schnitt 299 Follower

Kein Aprilscherz: Bei der Frage nach ihren liebsten Online-Angeboten steht YouTube in der Gunst der 12- bis 19-Jährigen mit deutlichem Abstand auf Platz 1 und wird von knapp zwei Dritteln der Teenager in der spontanen Nennung als das Highlight im Netz genannt (Mehrfachnennungen möglich). Jeweils ein Drittel der Befragten nominiert WhatsApp und Instagram, nur rund halb so häufig wird Google oder Netflix präferiert – dicht gefolgt von Snapchat. Dies sind Ergebnisse der renommierten Studienreihe JIM (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest, die gestern veröffentlicht wurde.

Aldi und die Influencer

Aldi umwirbt die junge Zielgruppe: Der Discounter kooperiert mit den Instagramern von alman_memes2.0. Aus Sicht von Aldi „ein neuer Weg im Influencer Marketing“ (s. u.). Auf dem Alman-Account nehmen die Hauptcharaktere „Achim“ und „Anette“ in täglichen Memes typisch deutschen Klischees auf die Schippe. Dazu zählt mitunter auch das Einkaufen bei Aldi. Jetzt kooperieren Aldi Nord und Aldi Süd mit den Erfindern der Alman-Memes und wollen so mit einem Augenzwinkern zeigen, dass Aldi in Deutschland Kult ist. Das kommt bei den Nutzern offenbar nicht schlecht an. Wahrscheinlich ebenso, wie die Kollektion des YouTube-Stars Julian Bam (der seinen YouTube-Kanal zwar gerade stilllegt), dessen Klamotten ab Montag (27.01.2020) in den Filialen von Aldi Süd zu haben sind.

Hallo Marke, duz´ mich doch!

Instagram ist der „Duz-Kanal“ unter den Social Media-Plattformen. 82 Prozent der Befragten, die Instagram nutzen, wollen von Unternehmen dort lieber geduzt als gesiezt werden. Und dies gilt keineswegs nur für die werbliche Ansprache von jungen Zielgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Siezen und Duzen in der Markenkommunikation der App-Marktforschungsplattform Appinio.