Karriere

Recruiting-Trends in Serie

Das Online-Karriereportal Monster und das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Uni Bamberg veröffentlichen zum 15. Mal in Folge die Studienreihe Recruiting Trends. Die aktuelle Studie umfasst fünf Themenspecials, darunter eines zum Mobile Recruiting. Der Hype um die mobile Bewerbung ist demnach in der Realität noch nicht ganz angekommen …

Rückschritt bei der Gleichberechtigung

Junge Frauen fühlen sich in der Arbeitswelt heute stärker benachteiligt als zu Beginn dieses Jahrzehnts. 28 Prozent der weiblichen Millennials glauben, dass Männer im Job bevorzugt würden. 2011 waren nur 16 Prozent dieser Meinung. Auch in Deutschland ist die „gefühlte“ Diskriminierung aktuell besonders ausgeprägt. 

Safety First bei der Berufswahl

Das berufliche Ideal junger Mitarbeiter ist ein sicherer Job, der nicht nur verantwortungsvoll ist und Spaß macht, sondern auch genügend Freiraum für das Privatleben lässt. Viele Klischees über die Generation Y im Berufsleben treffen aber vor allem auf junge Akademiker, weniger für den Durchschnitt der jungen arbeitenden Bevölkerung zu.

Mittelstand im Niemandsland? Der Arbeitsmarkt aus Sicht von jungen Erwachsenen

Ralf Weinen, Psychologe und Leiter der Markt- und Sozialforschung der Kommunikationsagentur A&B One, zeigt, was junge Talente von mittelständischen Unternehmen halten und wie Firmen darauf im Recruiting reagieren müssen. Viele Studierende denken bei Mittelstand erst einmal: „Stillstand“ und viele (ehemals) mittelständische Tugenden werden heute von Start-ups besetzt. So lauten zentrale Ergebnisse einer qualitativen Befragung von A&B One. Die Studie räumt außerdem auf mit Klischees über das Selbstverständnis der Generation Y, die allzu oft das Employer Branding der Unternehmen leiten:

Studentinnen „wollen“ weniger Gehalt

Was die Gehaltsansprüche angeht, gibt es auch unter Deutschlands Top-Talenten (den befragten Stipendiaten von e-fellows.net) gravierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Im Schnitt erhoffen sich Frauen ein Brutto-Einstiegsgehalt von 47.000 Euro pro Jahr. Damit peilen sie 8.000 Euro weniger an als die Männer. Die Bereitschaft, lange Arbeitszeiten in Kauf zu nehmen, sinkt indes deutlich – bei Männern und Frauen. 

Jüngere Manager finden Reisen anstrengender

Mit der Anzahl der Dienstreisen wächst auch die Belastung. Wer fünfmal oder öfter pro Monat unterwegs ist, erlebt diese Zeit als besonders anstrengend (78 Prozent). Bei lediglich ein bis zwei Geschäftsreisen monatlich fühlen sich nur 27 Prozent deutlich gestresst. Vor allem Manager unter 40 empfinden das berufliche Unterwegssein als schwierig.