Scheint so. In den Supermärkten machen sich Lebkuchen und Spekulatius breit. Schoko-Nikoläuse gab´s bei Tengelmann in München heute noch nicht – sie werden aber wohl in den nächsten Tagen eingeräumt. Höchste Zeit also für Vorhersagen zum Weihnachtsgeschäft. Die erste Studie dazu kommt aus den USA und zeigt, dass die Millennials die Zielgruppe sind, die ihre Weihnachtseinkäufe 2016 am liebsten online und mobil erledigen wird. 39 Prozent haben nach eigenen Angaben mit den sogenannten Holiday Purchases schon begonnen. 

76 Prozent der 18- bis 34-jährigen Amerikaner wollen in der Holiday Season (Ende November bis Anfang Januar) online shoppen. 58 Prozent werden für die Weihnachtseinkäufe zum Smartphone greifen. Und bereits ein Fünftel der US-Millennials beabsichtigt, in diesem Jahr über die Hälfte des Christmas Shopping mobil zu erledigen.

54 Prozent jungen Konsumenten planen, heuer in der Holiday Season mehr Geld auszugeben als im letzten Jahr. Rund 1.450 Dollar (ein Plus von 33 Prozent) wollen die 18- bis 34-Jährigen 2016 in den Kassen des stationären Handels und der Onlineshops lassen. Unter den letzteren dürfte vor allem Amazon profitieren (67 Prozent der Millennials wollen dort bestellen), doch auch Walmart (60 Prozent) steht bei Online-Shoppern hoch in der Gunst. Am häufigsten wollen die Millennials Kleidung und Accessoires kaufen (74 Prozent). Auf Platz zwei und drei folgen Videospiele (66 Prozent) und Geschenkgutscheine (65 Prozent).

Herausgeber der Studie Holiday Shopping Habits 2016  ist Rubicon Project, ein Marktplatz für Programmatic Advertising (automatisierte Werbebuchung). Für die Umfrage hat das Institut Penn Schoen Berland Ende August 2016 1.003 Holiday Shopper befragt. Rubicon Project weist lobenswerterweise selbst darauf hin, dass es bei dieser Befragtenzahl eine statistische Schwankungsbreite von 3,09 Prozent gibt.

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