Google hat nicht gegoogelt, sondern 13- bis 17-Jährige in den USA fragen lassen, was sie mögen. Von den beliebtesten Marken (YouTube, Netflix, Google) über die meistgenutzten Social Media-Plattformen (Instagram, Snapchat, Facebook), von den coolsten Videospielen bis zu den angesagtesten Klamotten.

Eben hat Google It´s Lit – a guide to what teenager think is cool herausgebracht. Der Google-Übersetzer braucht noch ein bisschen Hilfe bei „it´s lit“ (nein, das heißt nicht „es ist beleuchtet“, sondern steht für krass, geil, cool oder vielleicht noch toll und super), aber dafür kann das Google Marketing ja nix. Der Guide ist zwar lesenswert, aber nicht „lit“, weil das Material nicht gerade taufrisch ist (Stand Mai 2016).

Die Teenager-Währung für Coolness – und daran dürfte sich innerhalb des letzten Jahr nichts geändert haben – sind Schuhe. Gefragt, was sie an Kleidung/Mode/Beauty cool finden, sagen 30 Prozent der US-Teens spontan „shoes“. Die drei coolsten Footwear-Marken sind für die 13- bis 17-Jährigen Jordan, Converse und Vans.

Insgesamt haben die Teenager 120 Marken eingeordnet und eingenordet. Die coolsten sind demnach:

  1. YouTube
  2. Netflix
  3. Google
  4. Xbox
  5. Oreo
  6. GoPro
  7. Playstation
  8. Doritos
  9. Nike
  10. Chrome

Bemerkenswert am Coolness-Ranking der Teenager: Die erste „anfassbare“ Marke, das erste Nicht-Internet-Produkt ist Oreo auf Platz 5.

Google hat die Markenfragen übrigens nicht nur 13- bis 17-Jährigen (Generation Z) gestellt, sondern zum Vergleich auch 18- bis 25-Jährige (Millennials) befragt. Ergebnis: Alle Automarken einschließlich Tesla, aber auch WhatsApp, Uber und McDonald´s finden die Millennials cooler als die Gen Z. Coke ist für beide Altersgruppen cooler als Pepsi. Und während junge Erwachsene die Playstation als Marke cooler finden, sehen Teenager die Xbox vorn.

Für die Studie wurden Ende Mai 2016 400 US-Teenager zwischen 13 und 17 Jahren und 800 junge Erwachsene zwischen 18 und 25 durch YouGov befragt.

 

Quelle: Google / It´s Lit – a guide to what teenagers think is cool