Wer erst einmal eine Smartwatch sein Eigen genannt hat, will auf den Helfer am Handgelenk nicht mehr verzichten: Nur sieben Prozent der derzeitigen Besitzer würden sich voraussichtlich keine neue Smartwatch mehr kaufen – macht mehr als 90 Prozent potenzielle, überwiegend junge Wiederholungstäter.

Kein Wunder, denn die Hälfte der Träger ist von ihrer Smartwatch, die meist von Apple oder Samsung stammt, begeistert. Nur sieben Prozent hatten sich von dem Gerät mehr erwartet und sind sehr, elf Prozent etwas enttäuscht. WhatsApp und Wetter sind die Lieblings-Apps der überwiegend jungen Nutzer. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) trägt die Smartwatch jeden Tag, 23 Prozent immerhin an fünf bis sechs Tagen pro Woche. Die Smartwatch wird zum ständigen Begleiter, wohl auch, um keine der täglichen 25 Push-Nachrichten (Hinweise auf neue E-Mails, Textnachrichten, App-Benachrichtigungen) zu versäumen, die ein Nutzer durchschnittlich erhält.

Und was stellen die meisten Nutzer konkret mit ihrer Smartwatch an? Das was sie mit ihrer Armbanduhr auch schon gemacht haben: die Zeit ablesen (80 Prozent). 66 Prozent schauen sich Textnachrichten an, 63 Prozent checken ihren Kalender. Unterstützung bei Sport/Fitness nennen 60 Prozent als konkrete Anwendung.

Für die Studie wurden ausschließlich Smartwatch-Nutzer befragt: Zwei Drittel der rund 500 Interviewten zählen zu einer jüngeren Zielgruppe, waren demnach zum Zeitpunkt der Erhebung im März 2016 zwischen 18 und 39 Jahre alt. Die Smartwatch-Studie ist eine gemeinsame Erhebung des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., des Mobile Solution-Anbieters Dayone und des Instituts Defacto Digital Research.

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