Kostenloses WLAN ist für mehr als die Hälfte der 16- bis 21-Jährigen in den USA (53 Prozent) ein Argument dafür, in einem Geschäft einzukaufen. Von den 20- bis 35-Jährigen lässt sich nur ein knappes Drittel mit WLAN in die Läden locken. Doch was fängt die junge Zielgruppe dann mit dem Instore-Internet an?

Zunächst das Übliche: 57 Prozent der Generation Z (16 bis 21 Jahre) telefonieren, texten, mailen oder nutzen Apps. Die Gesamtbevölkerung steht dem kaum nach (53 Prozent).

Ärgerlich für die Ladenbetreiber: Fast die Hälfte aller Befragten (46 Prozent) nutzt das Smartphone in Geschäften, um Preise zu vergleichen – und Produkte im Zweifelsfalle online günstiger zu erstehen.

Als positiver für den stationären Handel könnte sich erweisen, dass 43 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsen sich noch während des Shoppens per Smartphone mit Freunden und Familie über Einkaufsmöglichkeiten austauschen. Der größte Unterschied zwischen Jung und Alt bezüglich der Smartphone-Nutzung in Shops ist wohl derselbe wie überall: Während 44 Prozent der 16- bis 21-jährigen Amerikaner in Läden Snapchat nutzen, sind es über alle Altersgruppen hinweg nur 15 Prozent.

Und was bedeutet dies alles für den Handel, der die Generation Z locken und binden will:

  • Ohne WLAN geht es nicht
  • Auch ohne Social Media-Angebote (insbesondere Snapchat) wird es schwierig.
  • Händler, die ein wirkliches Einkaufs-Erlebnis bieten, sind für die junge Zielgruppe besonders attraktiv.

Für den 2017 Gen Z Shopper Report befragte Euclid Analytics in den USA im Februar 2017 1.500 Smartphone-Nutzer verschiedener Alternsgruppen zum Thema Shopping. Im Wesentlichen ging es um Vor- und Nachteile des Einkaufens im Laden und darum, wie Smartphones das Shopping-Erlebnis verändern. Die Befragtenzahl ist zwar nicht gerade beeindruckend – die Unterschiede zwischen der Generation Z, den Millennials und/oder der Gesamtbevölkerung sind bei diesem Thema aber so deutlich, dass sich die Lektüre der Ergebnisse durchaus lohnt.

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