Werbungtreibende investieren online 500 Prozent mehr in Millennials als in jede andere Zielgruppe. Zumindest dann, wenn sie ihre Werbeplätze automatisiert buchen (Programmatic Buying). Das ergibt eine Datenanalyse der Programmatic Buying-Plattform Turn. Für Social Media-, Banner- und mobile Werbung für 18- bis 34-Jährige wird rund viermal so viel ausgegeben wie für die Werbung für andere Zielgruppen, bei Online-Video ist es sogar sechsmal so viel.

Am intensivsten werden die Millennials von Finanzdienstleistern, Touristikunternehmen und Automobilherstellern umworben. Der Anbieter Turn hat die Zielgruppe zudem handlich in vier unterschiedliche Typen verpackt, um es den Kunden zu erleichtern, sie besser anzusprechen:

– Die Aufstrebenden (57 Prozent) sind umweltbewusst, gesund und fit, mögen gutes Essen und sind Schnäppchenjäger, die sich besonders gut mit befristeten Angeboten locken lassen.

– Die Erfolgreichen (18 Prozent) haben es geschafft, verdienen gut und wohnen in den eigenen vier Wänden. Für sie empfiehlt Turn mehr Videowerbung und die Buchung meinungsbildender Medien.

– Die Aktiven (17 Prozent), oft junge Familien, sind naturverbunden und legen Wert auf gesundes Essen. Da sie viel unterwegs sind, liegt mobile werbliche Ansprache auf der Hand.

Die Bequemen (acht Prozent) sind klassische Couch Potatoes. Um sie werblich besser zu erreichen, sollte man ihre Themen-/Programmpräferenz auswerten.