Nur einer von drei Millennials blickt zuversichtlich in die Zukunft – die Angst vor Terror, Krieg und Wegautomatisierung des eigenen Arbeitsplatzes verdüstert die Stimmungslage der jungen Generation. Safety First gilt deshalb auch bei der Berufswahl. 

Festanstellung ist aus Sicht deutscher Millennials der erstrebenswerteste berufliche Status. Dieses Sicherheitsstreben ist im internationalen Vergleich zwar auch vorhanden, aber deutlich weniger ausgeprägt: Während hierzulande 75 Prozent einen festen Vollzeitjob vorziehen, sind es weltweit zehn Prozentpunkte weniger. Als Freelancer würden global gerne 31 Prozent, in Deutschland nur 22 Prozent ihr Geld verdienen. Zudem beabsichtigt die junge Zielgruppe deutlich länger auf einer Stelle auszuharren – 35 Prozent auf jeden Fall über fünf Jahre. Die Jobsicherheit sehen deutsche Millennials vor allem durch die fortschreitende Automatisierung vieler Arbeitsbereiche bedroht; international ist diese Befürchtung weniger ausgeprägt.

Pessimismus ist von der Ausnahme zur Regel geworden: Nur zwölf Prozent der Millennials glauben, das Leben habe ihnen mehr zu bieten als ihrer Elterngeneration. Mit diesen negativen Erwartungen rangieren die Deutschen deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt (26 Prozent).

Für den Deloitte Millennial Survey 2017 wurden rund 8.000 Millennials in rund 30 Ländern befragt. Deloitte befasst sich in vielen Studien mit der jungen Zielgruppe. Siehe dazu auch das Interview mit Dr. Andras Gentner, Partner bei Deloitte, über den Mythos Disruption, die Generation Y und Next Big Things, die keine wurden.

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