Durchschnittlich jeder zehnte Online-Einkauf in Deutschland wird wieder zurückgeschickt. Auf die meisten Retouren bringen es die 14- bis 29-jährigen Online-Shopper. Sie schicken 14 Prozent der online getätigten Einkäufe wieder zurück.

Retour geht nicht nur, was nicht passt, nicht funktioniert oder nicht gefällt. Die Hälfte der Online-Shopper (51 Prozent) gibt an, Waren im Internet auch mal in der festen Absicht zu bestellen, sie wieder zurückzuschicken – etwa um Kleidung in verschiedenen Größen auszuprobieren oder sich Produkte einfach mal anzuschauen. Fünf Prozent tun dies sogar regelmäßig. „Wahlloses Bestellen im Internet ist zwar kein Massenphänomen, aber eine nicht zu vernachlässigende Herausforderung für die Händler“, so Bitkom-Expertin Julia Miosga. „Retouren bedeuten für die Anbieter nicht nur einen entgangenen Umsatz, sie verursachen auch Personal- und Prozesskosten.“ Da fällt die (etwas) höhere Retourenquote der jungen Online-Shopper schnell ins Gewicht.

Die Daten stammen aus einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Für die Bitkom Research im Dezember hat er 2016 insgesamt 1.166 Internetnutzer ab 14 Jahre zum Thema Retouren befragt.

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