Millennials: Geldsorgen wg. Covid 19

Covid-19-Barometer von Kantar, Teil 1: Weltweit gibt mehr als die Hälfte der Menschen (52 Prozent) an, dass ihr tägliches Leben von der aktuellen Corona-Situation beeinflusst wird. Dabei überwiegen finanzielle Sorgen aktuell die gesundheitlichen Bedenken. COVID-19 hat auch sehr konkrete Folgen für das Einkommen – wobei die Millennials diese Auswirkungen am stärksten spüren: 78 Prozent der 18- bis 34-Jährigen geben an, dass ihr Haushaltsnettoeinkommen vom Corona-Virus betroffen ist oder sein wird (Gesamtbevölkerung: 71 Prozent). Wie die Millennials in Corona-Zeiten ihre Lebensgewohnheiten ändern …Laut dem heute veröffentlichten, internationalen Kantar-Covid-19-Barometerfür das Ende März rund 30.000 Menschen in mehr als 50 Ländern befragt wurden, spüren junge Erwachsene nicht nur die finanziellen Auswirkungen von Covid 19 stärker als ältere. Sie erleben dadurch auch die größten Veränderungen in ihrem täglichen Leben. Viele entscheiden sich für eine gesündere Lebensweise und versuchen, ihren Alltag sinnvoll zu gestalten:

Was die Millennials in der Krise (anders) machen

59 Prozent der 18-bis 34-Jährigen sagen, dass sie sich gesünder ernähren

57 Prozent nutzen die Gelegenheit, um mehr zu schlafen

48 Prozent trainieren regelmäßiger

44 Prozent wollen sich weiterentwickeln oder weiterbilden

25 Prozent meditieren

 

Millennials sehen die negativsten Folgen für ihr Einkommen

 

18- bis 34-Jährige versuchen, die Covid-19-Krise sinnvoll zu nutzen

Über die Studie: Das globale COVID19-Barometer von Kantar erscheint heute bereits zum zweiten Mal. Für die erste Welle wurden zwischen dem 14. und 23. März 2020 rund 25.000 Menschen in über 30 Ländern befragt. Für die zweite Welle wurden zwischen dem  27. und 30. März 30.000 Menschen in über 50 Märkten interviewt (mehr als 500 Interviews pro Land). Um Vergleiche zu ermöglichen, basieren die oben genannten Ergebnisse auf Befragungen in den Ländern, die sowohl in der ersten als auch in der zweiten Welle untersucht wurden: Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Nigeria, Polen, Portugal, Republik Irland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, Schweiz, Thailand, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, Großbritannien und den USA.