Immer mehr junge Bundesbürger haben irgendwelche Zipperlein oder sind „richtig“ krank, so eine aktuelle Gesundheitsstudie: Nur jeder zweite 14- bis 34-Jährige hält sich für rundum gesund. Mädchen und junge Frauen fühlen sich freilich noch häufiger unwohl als Jungs/Männer. 

Drei von vier jungen Menschen klagen über häufiges allgemeines Unwohlsein, beinahe jeder Vierte über eine psychische Erkrankung. Drei Viertel der Befragten führen ihre gesundheitlichen Probleme auf Stress zurück. 60 Prozent machen ungesunde Ernährung und fast die Hälfte Schlafmangel oder zu wenig Bewegung für ihre Malaisen verantwortlich.

Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie Zukunft Gesundheit 2017 – Jungen Bundesbürgern auf den Puls gefühlt der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung Die Gesundarbeiter. Die Studie wurde seit September häppchenweise veröffentlicht. Auch wir hatten bereits berichtet: Im Artikel Kommunikation bis zur Erschöpfung ging es darum, dass Jugendliche und junge Erwachsene noch nie so gestresst waren wie heute. Hauptgrund: der Zwang, ständig für Familie und Freunde erreichbar sein zu müssen.

Für die Studie wurden mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 34 Jahren in Deutschland befragt.

 

Quelle: Zukunft Gesundheit 2017 –Jungen Bundes-bürgern auf den Puls gefühlt. Eine Studie unter 14- bis 34-Jährigenim Auftrag der Schwenninger Krankenkasse in Kooperation mit der Stiftung „Die Gesundarbeiter“