Und schon wieder gibt es ein neues Etikett für die 20- bis 34-Jährigen: Die ManpowerGroup ruft die Generation „Willst Du – kannst Du“ aus. Die Optimismus versprühende Benamsung der Millennials basiert auf einer 25-Länder-Studie des Personaldienstleisters, der zufolge junge Berufstätige ihre Karrieremöglichkeiten „überraschend positiv“ einschätzten.

International glauben 62 Prozent der Befragten, dass sie, falls sie ihren Job morgen verlieren würden, innerhalb von drei Monaten einen neuen gleichwertigen oder sogar besseren finden könnten. Im Ländervergleich zeigen sich Millennials in Deutschland, aber auch in Mexiko, China und der Schweiz besonders zuversichtlich. Etwas weniger an „Willst Du – kannst Du“ glauben ihre Altersgenossen in Griechenland, Italien und Japan.

Der Karrieretrip gerät zum Langstreckenlauf: Weltweit erwartet mehr als die Hälfte aller befragten Millennials, dass sie mit über 65 Jahren noch arbeiten werden. 27 Prozent gehen davon aus, auch mit 70 plus noch am Erwerbsleben teilzunehmen, und zwölf Prozent sagen, sie würden voraussichtlich bis zum Tod schuften. Japaner leben nicht nur besonders lang, sie vermuten auch am häufigsten (zu 37 Prozent), dass sie lebenslang berufstätig sein werden.

Weltweit geben 73 Prozent der Millennials an, mehr als 40 Stunden pro Woche zu arbeiten, fast ein Viertel sogar mehr als 50 Stunden. Die längsten Arbeitswochen haben junge indische Arbeitnehmer mit durchschnittlich 52 Stunden. Australier und Briten arbeiten elf Stunden weniger (41 Stunden), Deutsche kommen nach eigenen Angaben auf 43 Stunden.

Für die Studie der ManpowerGroup wurden zwischen Februar und April 2016 19.000 erwerbstätige Millennials sowie 1.500 Personalentscheider in 25 Ländern befragt.

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