Den Kauf von Kondomen finden sie unangenehm, schönes Haar ist ihnen wichtig und öffentliche Toiletten meiden sie wenn möglich. Mehr als die Hälfte der 16- bis 25-Jährigen (52 Prozent) denkt „ständig“ oder „häufig“ über ihr allgemeines Erscheinungsbild und die persönliche Hygiene nach. 

Mit zunehmendem Alter sehen die Menschen dies deutlich gelassener: In der Altersgruppe 56 plus teilen nur noch 28 Prozent diese Sorgen. Dies geht aus der SCA-Studie Hygiene Matters hervor, für die im Juni 2016 12.000 Konsumenten in zwölf Ländern (China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexico, Niederlande, Russland, Schweden, Spanien, USA) befragt wurden.

Wichtige Ergebnisse aus Deutschland:

Haare schön, Atem (nicht so) frisch  Shampoo- und Conditioner-Hersteller aufgepasst: In der Altersgruppe 16 bis 25 Jahre sind die gepflegten Haare des Partners für 41 Prozent besonders wichtig. Ältere haben offenbar weit weniger Probleme mit einem Bad Hair Day: Von den 26- bis 55-Jährigen halten gerade noch 21 Prozent die Haare für so relevant. Ein frischer Atem ist dagegen nur für 27 Prozent der Jugendlichen (16 bis 25 Jahre) ein Thema. Aber bereits in der nächsten Altersstufe (26 bis 40 Jahre) steht der frische Atem des Partners bei 45 Prozent auf der Wunschliste. Absoluter Spitzenreiter ist die Intimhygiene, die für 64 Prozent der Jugendlichen (16 bis 25 Jahre) von großer Bedeutung ist.

Kondomkauf ist (immer noch) peinlich  Der Kauf von Kondomen ist für 61 Prozent der Jugendlichen (16 bis 25 Jahre) ein peinliches Thema. Die Befangenheit nimmt jedoch mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab und liegt in der Gruppe 56 plus nur noch bei 28 Prozent (26 bis 40 Jahre: 50 Prozent, 41 bis 55 Jahre: 37 Prozent).

Hygiene ist Jungen wichtiger  Auf die Frage, welche Aktivitäten die verschiedenen Altersgruppen aus Sorge vor mangelnder Hygiene kürzlich vermieden haben, gibt es ein klares Schema: Die Bedenken sind bei den Jüngsten am höchsten und nehmen mit zunehmendem Alter ab. Auf die Nutzung öffentlicher Toiletten haben 59 Prozent der 16- bis 25-Jährigen kürzlich aus hygienischen Gründen verzichtet. In der Altersgruppe 56 plus sind es nur noch 35 Prozent. Die gleiche Tendenz gilt für Baden oder Schwimmen im Fitness-Studio oder Schwimmbad (25 Prozent vs. neun Prozent).

Auskunft über diese und weitere mehr oder weniger peinliche Fragen gibt die Studie Hygiene Matters (Internationale Ergebnisse in englischer Sprache) von SCA (Svensca Cellulosa Aktiebolaget). SCA produziert u.a. für Tempo, Zewa und Tena.

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