18- bis 24-Jährige

Jüngere haben mehr Sympathie für Karneval / Fasching

Helau & Alaaf! DIE Umfrage zum heutigen Rosenmontag legt Appinio vor. Demnach finden die jüngsten Befragten das närrische Treiben besonders gut: 61 Prozent der 16- bis 17-Jährigen haben ein (eher) positives Bild von Fasching/Karneval. Von den 25- bis 34-Jährigen hat nur noch rund die Hälfte (51 Prozent) so viel dafür übrig. Es gibt aber auch in der jungen Zielgruppe Totalverweigerer des bunten Treibens …

Freizeit = Mediennutzungszeit

Die Mediennutzung dominiert die Freizeit der Bundesbürger – vor allem der jungen – immer stärker. In Familien sind sieben der zehn häufigsten Freizeitaktivitäten medial geprägt. Bei Jugendlichen sind es acht und bei jungen Erwachsenen sogar neun von zehn regelmäßigen Freizeitbeschäftigungen. Dies sind Ergebnisse des Freizeit-Monitors der Stiftung für Zukunftsfragen.

Die Generation Z im Berufsleben

Ganz junge Arbeitnehmer sind, was das Thema Gleichberechtigung am Arbeitsplatz angeht, deutlich optimistischer als die etwas Älteren. So ist über die Hälfte (52 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen der Ansicht, dass Frauen und Männer im Job gleich behandelt werden. In der GenY (25 bis 36 Jahre) sind es nur noch 38 Prozent. Durchschnittlich denken auch weniger Vertreter der GenZ (41 Prozent), dass Frauen härter als Männer für Anerkennung oder eine Beförderung arbeiten müssen als die etwas älteren Millennials (51 Prozent).

Gute Vorsätze junger Erwachsener

18- bis 24-Jährige haben sich fürs neue Jahr besonders viel vorgenommen: 39 Prozent der jungen Erwachsenen wollen öfters Sport treiben, 37 Prozent mehr Geld auf die hohe Kante legen. Gesünder zu leben (zum Beispiel weniger Fast Food oder mehr Gemüse essen) beabsichtigen 36 Prozent der jungen Zielgruppe. Was die Vorsätze für 2018 angeht, zeigen sich die 18- bis 24-Jährigen hierbei besonders ambitioniert. 

Mobile Nutzung wo sie geh´n und steh´n

98 Prozent der jungen Erwachsenen sind praktisch immer digital vernetzt unterwegs. Insbesondere die 18- bis 24-Jährigen zeichnen sich gegenüber den anderen Altersgruppen durch die höchste mobile Nutzungsintensität aus – ganz gleich, wo sie geh´n und steh´n:  Man hat es geahnt: Junge Erwachsene sind am Smartphone aktiv, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind (88 Prozent) und zu Fuß gehen (72 Prozent) – Augen Auf im Straßenverkehr! Das Handy wird aber auch genutzt, wenn sie Freunde treffen (68 Prozent) oder shoppen gehen (64 Prozent). Das freut die Auftraggeber einer neuen Studie – den Fachverband Aussenwerbung und die Out of Home-Mediaagentur Posterselect. 

Wie die jungen Wähler wählten

Das ohnehin schlechte Ergebnis der (noch?) sogenannten Volksparteien bei der Bundestagswahl 2017, sähe noch schlechter aus, wenn die Entscheidung allein bei den Jungwählern läge:  Bei den 18- bis 24-Jährigen kommt die Union gerade noch auf 24, die SPD auf 19 Prozent. Die Grünen wären, ginge es nach den Wählern unter 25, drittstärkste Fraktion (13 Prozent), dicht gefolgt von der FDP (12 Prozent), der Linken (11) und der AfD (10 Prozent). Würden allein die Jungwähler entscheiden, hätte es „Jamaika“ noch schwerer als ohnehin schon. Die schwarz-gelb-grüne Bündnis käme nach den Zahlen von infratest dimap bei ihnen auf nur 49 Prozent (in der Gesamtbevölkerung liegt das vorläufige amtliche Endergebnis dieser möglichen Koalition bei 52,6 Prozent).

Influencer-Marketing aus der Sicht junger Nutzer

Das klingt jetzt erst mal kompliziert: Jeder siebte Internetnutzer, der Social Media-Kanäle zur Informationssuche nach Produkten und Services nutzt, findet sie bei Influencern (14,5 Prozent der Befragten). Für Jugendliche haben Produktinfos durch Influencer erwartungsgemäß eine höherer Relevanz, die sich durch eine neue Studie jetzt auch in Zahlen fassen lässt: Demnach gibt rund ein Drittel (36 Prozent) der 14- bis 17-Jährigen an, durch Influencer über Produkte informiert zu werden. Im Umkehrschluss klingt dies allerdings nicht mehr ganz so überzeugend, denn: Fast zwei Drittel der 14- bis 17-Jährigen, die Social Media-Kanäle zur Informationssuche nach Produkten und Services nutzen, finden diese eben NICHT bei Influencern.

Snapchatter kennenlernen

81 Prozent der Snapchat-Nutzer in Deutschland sind unter 35 Jahren. Mehr als die Hälfte von ihnen sind zwischen 18 und 24. Ganz schön jung, diese Snapchatter – und in Wirklichkeit sogar noch viel, viel jünger; denn die YouGov-Auswertung hat einen mittelgroßen Schönheitsheitsfehler: Jugendliche unter 18 (und damit ein großer Teil der Snapchatter) wurden gar nicht erst gefragt. Trotzdem ist die Auswertung spannend – weil sie Hobbys und Vorlieben der erwachsenen Snapchatter in Deutschland mit denen der Gesamtbevölkerung vergleicht.